Die Mandolinen-Konzertgesellschaft präsentierte eine gelungene Mischung aus Film-, Rock- und Popklängen.

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Detlef Tewes dirigierte im Mendelssohn Saal: Die Mandolinen-Konzertgesellschaft begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Detlef Tewes dirigierte im Mendelssohn Saal: Die Mandolinen-Konzertgesellschaft begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Uwe Schinkel

Detlef Tewes dirigierte im Mendelssohn Saal: Die Mandolinen-Konzertgesellschaft begeisterte die Gäste in der Stadthalle.

Wuppertal. Frisch und voller Wonne kam nicht etwa der Mai daher, sondern so spielte die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal im Mendelssohn Saal der Stadthalle. Passend zum Titel des Konzerts („Crazy Diamond“) wurde das Publikum mit dem „Palladio“ von Karl Jenkins begrüßt. Nicht nur, dass das Stück aus der Diamanten-Werbung bekannt ist, es baute auch eine Spannung im Saal auf, die die Besucher bis zum Schluss in Atem halten sollte.

Viel Applaus und zwei Zugaben

Auf dem Programm stand Film-, Rock- und Popmusik. Nachdem sich der außergewöhnliche „Bassbite“ von Joachim Reiser mit tiefen, jazzigen Klängen im Ohr festgebissen hatte, erklang die beliebte, sanfte Melodie von „Over the rainbow“. Der Zauberer von Oz wurde herbeigelockt.

Sehnsüchte Winnetous und die Abenteuer der Piraten vom „Fluch der Karibik“ wirbelten auf musikalische Weise durch den puderfarbenen Mendelssohn Saal. Letzteres war gerade für die jüngeren Gäste ein Höhepunkt. Valdo Preema hat nicht nur dieses Stück bearbeitet, sondern auch seine eigene harmonische Komposition „Sincerely“ zusammen mit den Mandolinisten und Gitarristen gespielt, denn er übernahm den Schlagzeugpart.

Bei Nino Rotas „The Godfather“ kam der Klang der Mandolinen wunderbar zur Geltung und füllte den Raum mit lebendiger Leidenschaft – eine gelungene Interpretation. Die Musiker spielten mit viel Gefühl unter der Leitung von Detlef Tewes, der sich im zweiten, rockigen Teil, als Michael Rüber sein Solo mit E-Gitarre gab, kaum zurückhalten konnte und bei „Still got the blues“ von Gary Moore fast schon auf der Bühne tanzte.

Die Mandolinen-Konzertgesellschaft strahlte – bei „Shine on you crazy diamond“ von Pink Floyd genauso wie bei Carlos Santanas „Samba pa ti“ – und spielte „Nothing else matters“ von Metallica auf eine weniger schwermütige Weise.

Die Freude an der Musik war bei Konzertgängern und Musikern gleich groß. Zumal viele junge Talente ihr Können zeigten. Für die glänzende Unterhaltung bedankte sich das Publikum mit viel Applaus und gab sich dem Genuss zweier Zugaben hin.

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