Der Erfolg der Edouard-Manet-Ausstellung strahlt auf die Geschäftswelt im Umkreis.

Der Erfolg der Ausstellung strahlt auf die Geschäftswelt im Umkreis.
Museumsdirektor Gerhard Finckh freute sich, mit Marlene und Bernd Giesen die 25 000. Besucher begrüßen zu können.

Museumsdirektor Gerhard Finckh freute sich, mit Marlene und Bernd Giesen die 25 000. Besucher begrüßen zu können.

Antje Zeis-Loi

Museumsdirektor Gerhard Finckh freute sich, mit Marlene und Bernd Giesen die 25 000. Besucher begrüßen zu können.

Wuppertal. Das Von der Heydt-Museum hat am Donnerstag den 25.000. Besucher der Edouard-Manet-Ausstellung in Empfang genommen. Das waren Marlene und Bernd Giesen aus Viersen. Sie wurden mit einem Blumenstrauß und einem Ausstellungskatalog beschenkt.

Um 12.03 Uhr kam das Ehepaar im Museum an und wurde nach dem Lösen der Tickets von Museumsdirektor Gerhard Finckh, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Beate Eickhoff und der Verwaltungsleiterin Nicole Schey beglückwünscht. Sichtlich überrascht und erfreut reagierte das Ehepaar humorvoll: „Ich wollte meiner Frau heute auch Blumen schenken. Da habe ich ja direkt Geld gespart“, scherzte Bernd Giesen – und freute sich, weil die Bahn dem Glück auf die Sprünge geholfen hatte. „Unser Zug hatte 20 Minuten Verspätung“.

Das Paar fahre gerne mit dem Zug in die Museen der Umgebung. Hier seien sie aber schon länger nicht mehr gewesen. Seit der Ausstellung zu Wassily Kandinsky 2004, erinnerte sich Marlene Giesen.

Neben dem Paar und dem Museum, das sich über einen ungewöhnlich frühen Zeitpunkt für eine so hohe Besucherzahl freut, gibt es auch andere Profiteure.

Denn die Gastronomie in der Umgebung berichtet ebenfalls von guten Umsätzen. Da ist zum einen das Museumscafé „Muluru“. Birthe Benz von der Betreiberfirma Palette sagt: „Wir merken das auf jeden Fall.“ Besonders bei Manet, aber eben auch bei anderen großen Ausstellungen. Deswegen habe man eigens die Öffnungszeiten während der Ausstellungen angepasst, um das für sich und die Besucher zu nutzen, berichtet sie.

Auch das Café Grimm profitiert von der Ausstellung, wie Mitarbeiterin Silvia Schwiertz erklärt: „Wir haben einen Anstieg an Gästen von rund 30 Prozent.“ Dies spiegelt sich auch in den Umsätzen des Cafés.

Auch das nahe gelegene Wuppertaler Touristikzentrum spürt positive Auswirkungen aufgrund der Manet-Ausstellung. „Die ersten Tage waren heftig“, sagt Sinan Hatun, Mitarbeiter der Wuppertaltouristik. Es kämen nicht nur große Gruppen, sondern auch einzelne Besucher, die an der Ausstellung interessiert seien. Obwohl es größtenteils Besucher aus ganz Deutschland seien, fielen vor allem Touristen aus dem nahen Ausland wie den Niederlanden oder Frankreich auf. Das Touristikzentrum erwartet vor Weihnachten einen weiteren Anstieg der Besucherzahlen, wenn die Weihnachtsmärkte aufgebaut sind. Auch das Museum sagt, eigentlich sei der Dezember der starke Monat.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer