Thomas Gimbel bringt "Keinohrhasen" auf die Bühne.
Thomas Gimbel bringt "Keinohrhasen" auf die Bühne.

Thomas Gimbel bringt "Keinohrhasen" auf die Bühne.

privat

Thomas Gimbel bringt "Keinohrhasen" auf die Bühne.

Wuppertal. Einer der größten deutschsprachigen Kinohits der vergangenen Jahre ist reif fürs Theater: "Keinohrhasen" feiert Premiere in Cronenberg. Thomas Gimbel bringt die Geschichte um Klatsch-Reporter Ludo Decker auf die Bühne. Gimbel, Jahrgang 1966, wurde an der renommierten Westfälischen Schauspielschule in Bochum ausgebildet. Das Wuppertaler Publikum kennt ihn als Schauspieler der Holk-Freytag-Ära und durch seine ersten Regiearbeiten am Schillertheater NRW.

Gimbel arbeitete in den vergangenen Jahren mit Regisseuren wie Tom Tykwer oder Margarethe von Trotta zusammen. Bekannt wurde er vor allem auch durch seine Fernsehauftritte in der Anke-Engelke-Show "Ladykracher" und der Sketch-Comedy-Reihe "Wunderbar". Neben seinen Einsätzen als Schauspieler führt er regelmäßig selbst Regie und meldet sich nun als "Wiederholungstäter" zurück im TiC-Theater: Morgen findet Schürzenjäger Ludo die wahre Liebe in Cronenberg.

Herr Gimbel, weshalb bringen Sie einen der größten Kinoerfolge der jüngsten Zeit auf die Bühne?

Thomas Gimbel: Es ist ein hervorragender Text, der nicht nur auf der Bühne gut funktioniert, sondern auch jede Menge neuer Aspekte aufzeigt und auf das Wesentliche der Geschichte zurückkommt: das Wohl und Wehe paarungsbereiter Großstädter. Er ist wie geschaffen für die intime Atmosphäre der kleinen TiC-Bühne.

Haben Sie die Handlung verändert oder Stellen gestrichen?

Gimbel: Dies hat der Autor der Bühnenfassung tun müssen. Jedoch zeigen wir auch nicht hundertprozentig die Bühnenfassung, sondern ich habe Szenen umgestellt, Reihenfolgen verändert und sogar eine Szene hineingenommen, die es noch nicht mal in den Film geschafft hat. Ich fand sie auf der DVD bei den "Specials" und denke, sie sind ein enormer Gewinn für das Stück und einige Figuren. An vielen Stellen ist der Text aber auch identisch mit dem Drehbuch. Die schönsten Stellen kommen auf jeden Fall alle vor.

Was erwartet das Publikum?

Gimbel: Es wird ein pointenreicher Abend über Sex, Liebe und Romantik in der Großstadt. Über das, was man erwartet, und über das, was man dann erlebt. Manchmal in einer direkten Sprache, aber dafür sehr lehrreich - wegen der direkten Sprache empfiehlt das TiC-Theater das Stück auch erst ab 16 Jahren. Es ist eine außergewöhnliche Lovestory, in der entgegen aller Vorsätze der Figuren dann doch die Romantik siegt.

"Keinohrhasen" hat morgen um 20 Uhr Premiere im TiC-Theater an der Borner Straße1. Karten und Informationen zu weiteren Terminen gibt es unter Telefon 47 22 11 und im Netz.

 

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