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privat

Am 27. November feiert das Weihnachtsstück "Frohe Feste" von Alan Ayckbourn im TiC- Theater Premiere. Regisseur Dirk Häger hat das 70er-Jahre-Stück thematisch in die Gegenwart geholt.

Herr Häger, warum fiel die Wahl gerade auf dieses Stück?

Dirk Häger: Alan Ayckbourn ist derzeit der meistgespielte Gegenwartsdramatikern. Ich hatte die Wahl zwischen zwei seiner Weihnachtsstücke: "Schöne Bescherung" und "Frohe Feste". Ich habe mich für "Frohe Feste" entschieden, weil es ein für Ayckbourn sehr bissiges Stück ist und meiner Art von Humor entgegenkommt.

Für wen ist dieses Stück geeignet, welche Zuschauergruppe möchten Sie ansprechen?

Häger: Das Stück spricht Menschen an, die auch Ironie sowie politischen und schwarzen Humor mögen. Wer ein Freund harmonischer Weihnachtsfeste ist, der wird hier eher nicht bedient. Ansprechen möchte ich mit der Inszenierung auch jüngere Leute. Und ich bin sehr gespannt, wie das TiC-Publikum reagieren wird.

Das Stück spielt in drei verschiedenen Jahren und in drei verschiedenen Küchen. Wie haben Sie das im Bühnenbild gelöst?

Häger: Auf einer kleinen Bühne mit kleinem Budget kann man natürlich keine drei Küchen bauen. Wir arbeiten mit einzelnen Austauschelementen, kleinen symbolhaften Dingen, die den Status des jeweiligen Besitzers - Obsthändler, Bänker, Architekt - gut darstellen. Außerdem mit Farbsymbolik. Das kommt auch der Skurrilität des Stückes entgegen.

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