Ein Ehepaar bewirbt sich um die Aufnahme in die Kunstgenossenschaft.

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Elvira Sommer und Dmitry Kuznetsov-Farforsky zeigen ihre Arbeiten bis zum 26. Januar im BKG-Studio im Kolkmannhaus.

Elvira Sommer und Dmitry Kuznetsov-Farforsky zeigen ihre Arbeiten bis zum 26. Januar im BKG-Studio im Kolkmannhaus.

Gerhard Bartsch

Elvira Sommer und Dmitry Kuznetsov-Farforsky zeigen ihre Arbeiten bis zum 26. Januar im BKG-Studio im Kolkmannhaus.

Elberfeld. Wer glaubt, Kunst und Naturwissenschaft seien zwei paar Schuhe, liegt falsch. So gelingt es zumindest dem Ehepaar Elvira Sommer und Dmitry Kuznetsov-Farforsky, sich von den Naturgesetzen inspirieren zu lassen und sich auch malerisch mit der Entstehung der Welt zu befassen. Nun eröffneten sie in den Räumlichkeiten der Bergischen Kunstgenossenschaft im Kolkmannhaus an der Hofaue ihre erste Ausstellung in Deutschland.

„Kunst wird dann interessant, wenn man immer wieder ein neues Detail entdecken kann.“

Harald Nowoczin, BKG-Vorsitzender

Elvira Sommer stammt aus Kasachstan und studierte nicht nur Mathematik, Physik und Informatik, sondern auch Kunst – eine Kombination, die sich auch heute in ihren Werken widerspiegelt. Meist realistisch, technisch und multifunktional beweist Sommer einen Hang zur Erforschung des Seins – nicht umsonst nennt sie selbst ihre Kunst auch Metaphysik.

Das Künstlerpaar stellt regelmäßig in Jekaterinburg aus

Etwas anders, aber doch nicht minder tiefgründig sind die Arbeiten ihres Mannes Dmitry Kuznetsov-Farforsky: In einer Mischung aus Pop-Art und Fantasy stellt er tiefgründige Symbole für Kindheit und Gefühlswelten dar, indem er vor allem mit Farben und Formen experimentiert und fast surreale Szenarien entstehen lässt.

Kuznetsov-Farforsky studierte Kunst in Jekaterinburg in Russland. Mittlerweile stellte er bereits in Kopenhagen, Wien, Moskau und fast jedes Jahr in seiner Heimat Jekaterinburg gemeinsam mit seiner Frau aus. Das Paar wohnt in Köln und hofft nun auf eine Mitgliedschaft bei der Bergischen Kunstgenossenschaft (BKG) Wuppertal, worüber nach der Ausstellung entschieden werden soll.

BKG-Vorsitzender Harald Nowoczin jedenfalls freut sich über die emotionale Vielfalt, die sich hinter den Werken beider Künstler verbirgt: „Kunst wird dann interessant, wenn man nicht nur an einem Bild vorbeigehen kann, sondern hängenbleibt und immer wieder ein neues Detail entdecken kann. Das ist hier absolut der Fall.“

Der Name der Schau („Insperale“) stellt ein Wortspiel dar: Der Wortteil „in spe“ deutet auf die Bewerber hin, die in Zukunft möglicherweise als neue Mitglieder in die Bergische Kunstgenossenschaft aufgenommen werden.
Zu sehen sind die Werke von Elvira Sommer und Dmitry Kuznetsov-Farforsky bis zum 26. Januar jeweils samstags und sonntags von 11 bis 14 Uhr im BKG-Studio im Kolkmannhaus an der Hofaue 55. Weitere Informationen zur BKG-Ausstellung gibt es online unter
www.bkg.wtal.de

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