Wuppertal. "Bach ist Anfang und Ende aller Musik" - so urteilte der Komponist Max Reger. In Barmen wird der Komponist entsprechend gewürdigt: Der 325. Geburtstag von Johann Sebastian Bach wird in St.Antonius eine ganze Woche lang gefeiert. Vom 5. bis 12. September geben verschiedene Veranstaltungen einen Einblick in das Schaffen Bachs: ein Mitsing-Projekt, ein Vortrag über die Theologie Bachs, Musik im Gottesdienst und nicht zuletzt eine Bach-Nacht. Alle Veranstaltungen finden in der Antoniuskirche statt, der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch, 1. September, und Freitag, 3. September, beginnen um jeweils 20 Uhr Uhr Proben für das Projekt "Bach-Kantate zum Mitsingen" (BWV 161: "Komm, du süße Todesstunde"). Am Sonntag, 5. September, gibt Christoph Ritter ein Orgelkonzert: Um 17 Uhr stellt er Werke von Bach und Messiaen vor. Am Dienstag, 7. September, folgt um 19.30 Uhr ein Vortrag von Wolfgang Bretschneider ("Bey einer andächtig Musiq ist allezeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart").

Ein Höhepunkt dürfte die Bach-Nacht am Freitag, 10. September, werden, die um 20 Uhr eingeläutet wird. Mit dabei sind Josef Anton Scherrer (Klavier), Emilian Piedicuta und Yuka Matsuba (Violine und Klavier), der Chor der St. Antoniuskirche, Meik Impekoven (Leitung), Miriam Scholz (Alt), Marco Agostini (Tenor), Christoph Ritter (Orgel), Dimitri Melnyk (Gitarre) und ein Instrumental-Ensemble.

Die Barmer Bach-Woche geht am Sonntag, 12. September, zu Ende: Zum Abschluss gibt es um 10.30 Uhr einen Gottesdienst, den der Bachverein Düsseldorf (Leitung: Thorsten Pech) mit der Motette "Lobet den Herrn" (BWV 230) musikalisch begleitet. thö

Die Bach-Woche ist eine Kooperation der Antoniusmusik mit der Musikhochschule und dem Katholischen Bildungswerk. Nähere Infos gibt es im Netz unter

www.antoniusmusik.de

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