Die aktuelle Werkzusammenstellung ist ab Sonntag zu sehen und reicht von der frühen Avantgarde bis zu Positionen aktueller Kunst.

Die aktuelle Werkzusammenstellung ist ab Sonntag zu sehen und reicht von der frühen Avantgarde bis zu Positionen aktueller Kunst.
Edvard Munch: Mädchen mit rotem Hut (1905).

Edvard Munch: Mädchen mit rotem Hut (1905).

„Die Schwester Juliette“ von Gustav Courbet, um 1839.

Von der Heydt-M., Bild 1 von 2

Edvard Munch: Mädchen mit rotem Hut (1905).

Wuppertal. Ab kommenden Sonntag, 24. September, zeigt das Von der Heydt-Museum im ersten Obergeschoss eine neue Sammlungspräsentation unter dem Titel „Aufbruch zur Moderne“. Die aktuelle Werkzusammenstellung reicht von der frühen Avantgarde bis zu Positionen aktueller Kunst. Der Anstoß zu neuen Entwicklungen ging immer von einzelnen Künstlerpersönlichkeiten aus, deren revolutionäre Ideen regelmäßig zuerst auf Ablehnung stießen.

Neue malerische und maltechnische Impulse wie sie Cézanne, Marées, Van Gogh, Segantini, Hodler, Munch und Beckmann einbrachten, öffneten den Weg zu neuen Bildformen. Die Künstler des „Blauen Reiters“ und die „Brücke-Künstler“ erlebten die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg als Anbruch einer neuen, innerlichen und von allen bürgerlichen Konventionen befreiten Zeit, für die jeder Künstler individuell neue Ausdrucksformen fand.

In den 1920er Jahren wiederum standen bei Dix oder Voll neue Motive im Vordergrund, mit denen sie aus ihrer persönlichen Sicht die gesellschaftliche Situation kommentierten.

Alle Werke stehen somit für sich, belegen in diesem Rundgang durch die klassische Moderne aber auch in bestechender Weise repräsentative Positionen, die sich nicht zuletzt in den Werken zeitgenössischer Künstler widerspiegeln.

Bis zum 25. Februar 2018 ist die Werkzusammenstellung am Turmhof 8 zu sehen. Red

» Geöffnet Di-So 11-18 Uhr, Do 11-20 Uhr

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer