137 Galerien und Ateliers öffnen bei der Woga an diesem und am nächsten Wochenende ihre Türen.

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Im Atelier des 1960 in Prag geborenen Wuppertaler Bildhauers und Malers Martin Smida an der Düsseldorfer Straße 221 können sich Freunde zeitgenössischer Kunst im Zuge der Woga 2010 am 30. und 31. Oktober umsehen.

Im Atelier des 1960 in Prag geborenen Wuppertaler Bildhauers und Malers Martin Smida an der Düsseldorfer Straße 221 können sich Freunde zeitgenössischer Kunst im Zuge der Woga 2010 am 30. und 31. Oktober umsehen.

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Im Atelier des 1960 in Prag geborenen Wuppertaler Bildhauers und Malers Martin Smida an der Düsseldorfer Straße 221 können sich Freunde zeitgenössischer Kunst im Zuge der Woga 2010 am 30. und 31. Oktober umsehen.

Wuppertal. In welche Himmelsrichtung man auch Ende Oktober schaut: Wuppertal steht einmal mehr ganz im Zeichen der Kunst. Vom Eckbusch über Nächstebreck und Ronsdorf bis Vohwinkel öffnen Galerien und Ateliers ihre Pforten, um Einblick zu geben in das vielfältige Schaffen Wuppertaler Künstler und Galeristen. Zusammengefasst wird dieses Angebot unter dem Kürzel Woga, eben Wuppertaler offene Galerien und Ateliers.

Der Startschuss erfolgt an diesem Wochenende im Osten der Stadt

Um eine umfassende Teilnahme der Besucher zu ermöglichen, teilt sich die Woga auf und bietet an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden viel Kunst im Großraum Ost und Großraum West. Insgesamt sind bei der achten Auflage der Woga 137 Teilnehmer im Boot, 47 Standorte im Wuppertaler Osten machen den Anfang an diesem Wochenende, 23. und 24. Oktober.

"Es ist ein unendlich weites Feld der Freiheit und des Gestaltens, in dem ich einige Versuche unternommen habe", umschreibt Ursula Riemann aus Langerfeld ihr Schaffen, und ergänzt: "Leider bin ich eine ziemliche Eigenbrötlerin, die aber Ihren Besuch anlässlich der Woga sehr schätzen würde." Wo genau man Ursukla Riemann und die anderen Teilnehmer findet, kann man dem Programm entnehmen, dass schon länger an zahlreichen Auslegestellen kostenlos zu bekommen ist. Auch mit Hilfe des Internets lässt sich ein Stadtrundgang im Zeichen der Kunst unter gut planen. Neben dem Standortplan findet sich im Netz allerlei Wissenswertes und die Möglichkeit, das Programm herunter zu laden.

Dynamik, Kraft und Zielstrebigkeit zeichnet Frank Lederhoses Werk aus

Natürlich sind dort auch von Galerist, Koordinator und Woga-Gründer Steffen Schneider Informationen zu den Teilnehmern vereint. So erfährt man zum Beispiel beim Stöbern: "Der Wuppertaler Frank Lederhose beschäftigt sich seit zwölf Jahren mit Malerei, dabei insbesondere mit Sportmotiven, Tieren, Akt, Wasser und nicht gegenständlicher Malerei. Dynamik, Kraft und Zielorientierung, aber auch Eleganz, Ruhe und Emotionen prägen seine Malerei."

Wieviel der westliche Teil der Stadt inhaltlich beiträgt, muss jeder Besucher individuell beurteilen. Mit 90 Teilnehmern ist das Angebot im Großraum West jedenfalls doppelt so groß wie jenes im Osten. Am 30. und 31.Oktober lockt die Elberfelder Nordstadt mit ihren zahlreichen Ateliers und Kunsträumen, aber auch ein bisschen weiter draußen lohnen sich Besuche, beispielsweise an der Düsseldorfer Straße im Atelier des bekannten Bildhauers und Malers Martin Smida.

Die Menschen hinter den Kunstwerken erleben

Am 23. und 24. Oktober öffnen Galerien und Alteliers in Wuppertal-Ost, am 30. und 31. Oktober in Wuppertal-West, jeweils samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr ihre Türen für Besucher.

Und das Spannende an offenen Ateliers, nämlich die Menschen hinter den Werken zu erleben, zeigt sich bei 137 Teilnehmern in seiner ganzen Vielfalt. So heißt es beispielsweise im Programm über den Maler Lothar Düver: "Er ist ein Grenzgänger zwischen Philosophie und Kunst. Seine künstlerischen Arbeiten reflektieren das Thema ‚Grenzerfahrungen’. Hier vermischen sich philosophische Grunderfahrungen mit politisch-sozialen Strukturen des Daseins."

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