Das neue Stück des Leo Theaters spielt an zehn Schauplätzen - umgebaut wird in der laufenden Vorstellung.

Thorsten Hamer
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Thorsten Hamer

Wuppertal. Thorsten Hamer feiert morgen Premiere in seinem Leo Theater, In der Fleute 100. Um 20 Uhr heißt es: "Zurück zum Happy End". Nähere Infos und Karten gibt es unter Telefon 3729428.

Herr Hamer, wie kommt man zurück zum Happy End?

Thorsten Hamer: Ich glaube, da gibt es kein Patentrezept. Unsere Protagonisten beispielsweise gehen einen interessanten und rasanten Weg. Das ein oder andere Mal verlaufen sie sich auch. Am Ende glauben sie aber, den richtigen Weg gefunden zu haben. Wichtig ist, denke ich, sich selbst auf dem Weg nicht zu verlieren.

Sie haben offensichtlich eine Schwäche für Frank Pinkus: Sie spielten bereits in seinem Stück "Allein in der Sauna". Was fasziniert Sie an seinen Texten?

Hamer: Frank Pinkus schafft es einfach, mich zum Lachen zu bringen. Die Texte sind wahnsinnig witzig. Und er hat ein feines Gespür für Situationen. Außerdem merkt man, dass er selbst auch auf der Bühne steht. Er schreibt sehr schauspielerfreundlich. Seine Charaktere sind sehr fein gezeichnet und geben dennoch genügend Spielraum für den Darsteller. "Zurück zum Happy End" ist eines meiner Lieblingsstücke. Pinkus zeigt Momente, die wir alle kennen und in denen sich das Publikum wiederfindet.

Welches Bühnenbild erwartet das Publikum?

Hamer: Durch die vielen Rückblenden und Erinnerungen spielt das Stück an zehn verschiedenen Schauplätzen, vom Restaurant bis hin zum Empire State Building. Ausgangssituation ist das Standesamt. Wir drei Schauspieler bauen aber selbst um, während wir weiter spielen. Dadurch bekommt das Stück unheimlich viel Tempo. Denn neben den Bühnen-Umbauten gibt es auch für jeden genau so viele Kostüme. thö

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