Die beliebte Reihe bringt wieder Bildende Kunst, Musik und Literatur zusammen.

Heinrich Christoph Kolbes Gemälde von Elisabeth Gertrud de Weerth (1825) wird am 10. Juni im Von der Heydt-Museum vorgestellt.
Heinrich Christoph Kolbes Gemälde von Elisabeth Gertrud de Weerth (1825) wird am 10. Juni im Von der Heydt-Museum vorgestellt.

Heinrich Christoph Kolbes Gemälde von Elisabeth Gertrud de Weerth (1825) wird am 10. Juni im Von der Heydt-Museum vorgestellt.

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Heinrich Christoph Kolbes Gemälde von Elisabeth Gertrud de Weerth (1825) wird am 10. Juni im Von der Heydt-Museum vorgestellt.

Wuppertal. Die zweite Staffel bringt dreifache Kunst in fünffacher Ausführung. Oder anders gesagt: Die beliebte Reihe "Kunsthochdrei" geht in eine neue Runde. Denn die Mischung macht’s: Bildende Kunst, Musik und Literatur - wenn drei Sparten zusammenkommen, bleibt im Von der Heydt-Museum selten ein Stuhl frei.

Deshalb legen die Veranstalter nach und ein neues Programm vor. Und zwar eines "von besonderer, großer Qualität", wie Anne Linsel in stolzer Vorfreude betont. Die Vorsitzende des Vereins "Literaturhaus Wuppertal" organisiert die Reihe zusammen mit zwei Herren: Lutz-Werner Hesse (Musikhochschule) und Gerhard Finckh (Von der Heydt-Museum) sitzen mit am Tisch.

Das Trio setzt an fünf Abenden auf Kontinuität: Klänge und Texte wurden nach einem bewährten Erfolgskonzept ausgewählt - "thematisch oder historisch passend zu den aktuellen Ausstellungen im Von der Heydt-Museum". Das erste Häppchen des Fünf-Gang-Menüs wird am 18.März serviert: Gottlieb Leinz spricht über "Zeichnung und Skulptur". Josef Anton Scherrer spielt Klavierstücke von Beethoven, und Bernt Hahn liest vor, was "Rainer Maria Rilke über Auguste Rodin" verrät.

Wer dabei Appetit auf mehr bekommt, kann sich am 22. April einen Nachschlag holen: Anne Linsel gibt einen Überblick über die "Privat"-Ausstellung, die "Wuppertaler Sammler der Gegenwart" bestücken. Schlagzeuger Christian Roderburg trommelt ebenfalls für die Kunst. Der Musiker stellt Werke der 60er Jahre vor. Auch Schauspielerin Mechthilde Großmann ("Tatort") schlägt zu - mit ihrer markanten Stimme. Sie untermalt das Ganze mit Texten, die für den Aufbruch der 60er stehen: mit Literatur von Arno Schmidt, Peter Handke und Ernst Jandl.

Was folgt, ist "Das bürgerliche Selbstverständnis in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts". Barbara Nüsse kommt deshalb am 10. Juni ins Kunstmuseum. Im Gepäck hat sie Adalbert Stifters Erzählung "Der Nachsommer". Der nächste Stargast liest am 1. Juli: Schauspielerin Ingeborg Wolff interpretiert barocke Lyrik - es geht ja auch um "Freiheit, Macht und Pracht". Den krönenden Dessert tischt Gerhard Finckh am 23. September auf. Der Hausherr lenkt den Blick auf Meisterwerke von Claude Monet. Alle Veranstaltungen beginnen um 18.30 Uhr im Museum am Turmhof. Da die Kunst-Häppchen im Vorjahr heiß begehrt waren, empfiehlt sich eine Reservierung: Karten gibt es unter Telefon 5632223.

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