Trauer um Jugendleiter des SV Heckinghausen.

Wuppertal. Ein tragischer Todesfall hat den gestrigen Spieltag in der Fußball-Kreisliga überschattet. Nach dem Schlusspfiff der Partie SSV Germania gegen die zweite Mannschaft des SV Heckinghausen auf dem Sportplatz am Freudenberg, erlitt der Heckinghauser Spieler Karl-Heinz Turbon einen tödlichen Herzinfarkt. Eine Stunde lang kämpften Notärzte und Betreuer um das Leben des Mannes. Vergeblich. Der 37 Jahre alte Familienvater starb auf dem Fußballplatz. Die Verantwortlichen des SV Heckinghausen - der Verein hat 400 Mitglieder, davon 250 Jugendliche - standen gestern unter Schock.

Die Kripo muss jetzt die genaue Todesursache klären

Turbon - er war Jugendleiter beim SV Heckinghausen - habe bei der 2.Mannschaft aushelfen wollen und kam beim Spiel auf dem Freudenberg lediglich für die letzten Minuten zum Einsatz, hieß es. Er brach unmittelbar nach Spielende zusammen. Die Kripo hat jetzt die Ermittlungen übernommen. Unter anderem soll die genaue Todesursache geklärt werden. Gestern hieß es, der 37-Jährige sei erst vor kurzem an einer Grippe erkrankt.

Der plötzliche Herztod bei Sportlern sorgt immer wieder für Tragödien. Wie berichtet, starb der Handball-U-21-Nationalspieler Sebastian Faißt am vergangenen Dienstag während eines Länderspiels - laut Obduktion an den Folgen einer Herzmuskelentzündung. Im Wuppertaler Sport hat es in der Vergangenheit keinen vergleichbaren Todesfall gegeben - bis zum gestrigen Sonntag.

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