Atelierhaus Vok Dams feiert Fünfjähriges mit Doppel-Ausstellung.

Atelierhaus Vok Dams feiert Fünfjähriges mit Doppel-Ausstellung.
(v.l.) Hans Peter Hiby, Ulrike Lehmann und Vok Dams bei der Vernissage im Atelierhaus.

(v.l.) Hans Peter Hiby, Ulrike Lehmann und Vok Dams bei der Vernissage im Atelierhaus.

Stefan Fries

(v.l.) Hans Peter Hiby, Ulrike Lehmann und Vok Dams bei der Vernissage im Atelierhaus.

80 großformatige Fotoarbeiten hat Vok Dams in seinem Atelierhaus aufgehängt. Flüchtig mit Hilfe des iPhones entstandene Arbeitsdokumente. Hinzu gesellen sich sechs Großplastiken des Wuppertaler Bildhauers Hans-Jürgen Hiby. Anlass: Das Atelierhaus feiert sein Fünfjähriges mit einer Doppel-Ausstellung.

„Wi(e)derSehen“ lautet der sperrige Titel der Ausstellung, die Begegnungen mit der Kunst verspricht. Denn, so Vok Dams, „die Motive haben alle etwas mit Kreativität, Kunst und Kommunikation zu tun“. Dabei bleibe offen, ob sie Kunst abbilden oder sich selbst als Kunstwerke anbieten. Die Motive für die 60 mal 45 Zentimeter großen Fotografien findet Vok Dams in Wuppertal und anderen deutschen Städten, in Europa und in der ganzen Welt. Sortiert hat er seine iNotes in vier Themenbereiche. Bei iNotes-Live stellt der Fotograf die Kunstgegenstände in den Mittelpunkt, interpretiert sie durch seine Komposition, beispielsweise den Ausschnitt, den er von einer Cragg-Skulptur wählt, neu. iNotes Talk lässt das Foto für sich sprechen, die Situation, die Radfahrer auf den Bildschirmen im Vélo-Café etwa. Wie Besucher auf Kunst reagieren, ist gemeinsamer Nenner der iNotes World-Bilder. „Das Zusammenspiel“ von Kunst und Mensch habe ihn gereizt, erklärt Vok Dams. Bei „Kunstrocker“ wirft sich ein Mann vor einer Collage aus Künstler-Ikonen in Position; ein Junge macht ein Selfie mit erhobenem Mittelfinger, hinter ihm an der Wand eine Fotocollage, mit der gleichen Geste mannigfach. iNotes Nature fasst Vok Dams Landschaftsfotos zusammen – Reisenotizen, „die Geschichten erzählen können“. Die Porzellankatze vor dem Fenster in Wuppertal, die fliegenden Drachen am Meer.

Holz und Bronze sind die Materialien, die Hans-Jürgen Hiby für seine Skulpturen verwendet. Vok Dams, der Arbeiten des Wuppertaler Künstlers besitzt, findet, dass dieser mehr Bekanntheit verdient. Macht sich eine Freude daraus, zur Vernissage Namensvetter und Saxophonist Hans Peter Hiby zur Raumklang-Performance zu bitten, bevor Kunstvermittlerin Ulrike Lehmann über „Wirtschaft und Kunst“ referiert, ein Thema, das auch bei Dams eine Rolle spielt. mws

» Ausstellungsdauer bis 10. November; Atelierhaus, Herberts Katernberg 50; Besichtigung nach Vereinbarung, Telefon: 946 76 66-0.

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