Bis in den Abend hinein wurden am Donnerstag die entgleisten Güterwagen per Kran wieder zurück auf die Schienen gehoben.

Tonnenschwer: Auch Donnerstag war der Gleiskran aus dem Ruhrgebiet neben dem äußeren Unfall-Gleis im Einsatz, um die Güterwagen wieder auf die Schiene zu bringen – Millimeterarbeit, die Stunden beanspruchte.
Tonnenschwer: Auch Donnerstag war der Gleiskran aus dem Ruhrgebiet neben dem äußeren Unfall-Gleis im Einsatz, um die Güterwagen wieder auf die Schiene zu bringen – Millimeterarbeit, die Stunden beanspruchte.

Tonnenschwer: Auch Donnerstag war der Gleiskran aus dem Ruhrgebiet neben dem äußeren Unfall-Gleis im Einsatz, um die Güterwagen wieder auf die Schiene zu bringen – Millimeterarbeit, die Stunden beanspruchte.

Wolfgang Westerholz

Tonnenschwer: Auch Donnerstag war der Gleiskran aus dem Ruhrgebiet neben dem äußeren Unfall-Gleis im Einsatz, um die Güterwagen wieder auf die Schiene zu bringen – Millimeterarbeit, die Stunden beanspruchte.

Wuppertal. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ging Donnerstag der Einsatz zur Bergung des verunglückten Güterzuges am Bahnhof Unterbarmen weiter.

Dazu mussten zwischenzeitlich bis zu drei Gleise gesperrt werden, um dem Kran am Unfallort genug Raum für seine passgenauen Manöver zu geben: Zentimeter für Zentimeter wurden die letzten Transportwagen "aufgegleist" - also zurück auf die Strecke gestellt, um sie abtransportieren zu können.

Bei der Bahn ging man Donnerstagnachmittag davon aus, diese Arbeiten bis zum Abend erledigt zu haben.

Die beiden Einsatz-Gleise sollen schnell wieder zur Verfügung stehen

Nach Abschluss des Kran-Einsatzes werden die beiden dazu beanspruchten Gleise wieder freigegeben. Das Unfallgleis selbst ist bis auf Weiteres nicht befahrbar und wird in den nächsten Wochen repariert. Das bringt laut Bahn allerdings keine weiteren Probleme für den Zugverkehr mit sich (siehe Info-Kasten).

Sobald der Bergungseinsatz abgeschlossen und die letzten der acht Unfallwagen abtransportiert sind, soll es auch keine Beeinträchtigungen mehr bei der S 8 und der RB 47 geben. Wann das genau der Fall ist, war Donnerstagabend noch offen.

"Wir haben durchgearbeitet, um die Wagen aufzugleisen", sagte ein Bahnsprecher am Nachmittag. "Zwei sind derzeit aber noch auf der Strecke." Wie hoch der Sachschaden ist, wird sich erst zeigen, wenn alle Unfallwagen genau in Augenschein genommen worden sind. Auch wird an ihnen nun nach der Unfallursache gesucht.

Das Heizkraftwerk Elberfeld wird wieder regulär mit Brennstoff aus Duisburg beliefert - über die Rangier-Anlage Steinbeck.

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