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kleinkommentar

Die Situation hat sich in der Winterpause – die beim WSV traditionell alles andere als eine Ruhepause ist – noch einmal zugespitzt. Doch so dramatisch wie sich die Rücktrittsforderungen gegenüber dem Vorstand und Friedhelm Runge anhören – auch dieses Szenario ist nicht neu. Vor einigen Jahren forderten die Fans schon einmal den Kopf des Präsidenten, konnten aber nicht liefern.

Damals wurde behauptet, dass die Sponsoren Schlange stehen, wenn nur Runge den Weg frei machen würde. Das Ende vom Lied war damals: Niemand stand Schlange und mangels Alternativen bei der Finanzierung des Vereins machte Friedhelm Runge im Alleingang weiter.

Doch die Abwärtsspirale hat sich seitdem weitergedreht. Der WSV spielt nur noch viertklassig und ihm laufen in dieser Spielzeit auch noch die letzten Zuschauer weg – die Tribünen sind immer öfter leer. Der WSV hat nur noch eine Chance: Er muss sich mit oder ohne Runge neu aufstellen und neu erfinden, denn niemand steht mehr für diesen WSV Schlange – weder die Sponsoren noch die Fans im Stadion am Zoo.

 

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