Ein Kommentar von Günter Hiege.
Ein Kommentar von Günter Hiege.

Ein Kommentar von Günter Hiege.

Ein Kommentar von Günter Hiege.

Bester Aufsteiger – darauf durfte man vor der Saison beim BHC vielleicht spekulieren, aber wer hätte schon gedacht, dass der Neuling in der stärksten Liga der Welt bis auf drei, vier Ausnahmen stets auf Augenhöhe mitspielen konnte. Insofern darf man der Mannschaft und der sportlichen Leitung schlicht gratulieren, selbst wenn sich alle über den einen oder anderen Punkt, der es sogar noch hätte mehr sein können, ärgern. Sportlich hat der Club sein Soll bislang erfüllt, und die Gewissheit, dass der Klassenerhalt noch ein ganz hartes Stück Arbeit wird, ist zum Glück auch vorhanden.

Auf drei Säulen darf der BHC dabei aufbauen. Erstens ist das Gros der Mannschaft mit den sportlichen Aufgaben erstaunlich gewachsen. Zweitens haben die anfangs „nur“ drei Neuzugänge gut eingeschlagen. Ein großes Kapital ist zudem die Handball-Begeisterung, die der BHC in der Region ausgelöst hat. Zum BHC zu gehen, ist „in“ – nun auch in Wuppertal – , die Steigerung von 1500 auf über 2800 Zuschauer bemerkenswert. Dass der Erstligist immer noch um Trainingshallen „betteln“ muss, verwundert, die Sachlichkeit, mit der der Verein auch in dieser Hinsicht von stetigen Verbesserungen spricht, sehr klug. Wenn jetzt auch Sponsoren noch stärker nachziehen, muss einem um die Zukunft des BHC nicht bange sein. Für sein Image hat der Erstliga-Neuling jedenfalls sehr gut gearbeitet. Jetzt kommt die EM-Pause gerade recht, um neue Energie zu tanken.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer