Ein Kommentar von Martina Thöne
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Ein Kommentar von Martina Thöne

Zugegeben: Nicht alle Vorschläge waren offensichtlich todernst gemeint. Die, die in die Kategorie „wortwitzig, aber realitätsfern“ fielen, waren allerdings nur ein kleiner Teil in einem großen Kreis aus konstruktiven Gedanken. Die Ideen, die WZ-Leser einreichten, sind sehr unterschiedlich, haben aber etwas Entscheidendes gemeinsam: Sie sind kreativ und wurden mit Herzblut zu Papier gebracht. Und sie zeigen, dass die Aktion etwas ausgelöst hat. Das ist das Beste, was den städtischen Bühnen passieren konnte.

Nachdem es in den vergangenen Jahren durch Sparzwang und Schauspielhaus-Schließung viele Negativschlagzeilen gegeben hat, könnte mit der neuen Spielstätte eine Aufbruchsstimmung eingeläutet werden. Dabei ist die öffentliche Namenssuche ein wichtiger Schritt auf einem Weg zu einem neuen Wuppertaler Theater-Bewusstsein.

Die Entscheidung der Jury ist eine gute. Dass am Ende diejenigen das Zünglein an der Waage sein sollen, für die die neue Bühne am Historischen Zentrum letztendlich auch gebaut wird, ist nicht nur ein Paradebeispiel demokratischer Bürgerbeteiligung, sondern vor allem auch eine logische Konsequenz aus der großen Resonanz, die der WZ-Aufruf ausgelöst hat. Welcher Name am Ende auch das Rennen machen wird: Die Aktion hat sich schon jetzt gelohnt.

 

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