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Ein Kommentar von Günter Hiege.

Ein Kommentar von Günter Hiege.

Ein Kommentar von Günter Hiege.

Keine Frage. Mit dem WSV-Freundeskreis geht wieder ein Stück rot-blaue Tradition verloren – und das tut weh. Der Schritt ist allerdings nachvollziehbar und fast zwangsläufig, denn gerade mit den jüngsten – hervorragend organisierten – Aktionen hat der Freundeskreis dem Verein wehgetan und schmerzhaft ins öffentliche Bewusstsein gebracht, woran es im derzeit wenig erfreulichen Tagesgeschäft fehlt: Identifikation. Sowohl das Abschiedsturnier von Christian Maly als auch die Geburtstagsfeier für Günter Pröpper waren dafür geradezu prädestiniert.

Vor allem was Günter Pröpper betrifft, hat der Freundeskreis getan, was originär die Aufgabe des Vereins gewesen wäre, für die dort aber offenbar die Leute fehlen. Dass Ex-WSV-Pressesprecher Thorsten Hesse die Arbeit des Freundeskreises unterstützte, sei nur am Rande erwähnt. In der Tat wirkte es oft so, als ob der Freundeskreis diese Stachel bewusst ins Fleisch von Friedhelm Runge setzte. Dass man damit weniger Runge, aber vor allem dem Verein schadet, passte nicht mehr mit den originären Zielen eines Freundeskreises zusammen. Insofern erwies man dem WSV mit der Auflösung einen letzten Dienst und legte damit noch einmal den Finger in die Wunden.

 

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