Ein Kommentar von Andreas Boller
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Fischer

Ein Kommentar von Andreas Boller

Michael Müller und Klaus Jürgen Reese werten die Arbeit der Großen Kooperation zu Recht als Erfolg. Man kann den beiden Vieles vorwerfen, aber sicher nicht, dass sie seit 2009 einen ideologischen Grabenkrieg geführt hätten.

Es grenzte schon an Selbstverleugnung, dass die SPD in der Zeit der Spaltung der CDU-Fraktion die Füße stillhielt und so die große Kooperation über die Runden rettete. Dafür gab es nur einen Grund: Wuppertal stand das Wasser bis zum Hals, und es hätte schlimme Folgen gehabt, hätte die SPD dazu noch Wellen geschlagen.

Eine Stadt kann zwar nicht Pleite gehen, aber ein Nothaushalt hat Konsequenzen, die der Pleite gleichkommen. Aus dieser Zwangslage hat die Groko Wuppertal befreit. Einiges ist bei der Spar- und Rettungsaktion und dem Durchregieren auf der Strecke geblieben, was man sich hoffentlich bald wieder leisten kann: Mehr Kultur und politische Kultur zum Beispiel.

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