Auf dem Fußballrasen kann der Wuppertaler SV bei Null beginnen, wenn am kommenden Freitag mit dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf II die neue Saison beginnt. Das Interesse, vielleicht sogar die Zuneigung der Fans muss allerdings neu gewonnen werden, nach einer Spielzeit 2010/2011, die nicht nur sportlich ein Desaster war, sondern in der viele Fans und Freunde von Präsident Friedhelm Runge als „Nestbeschmutzer“ vergrault wurden.

Dass der WSV vor Saisonbeginn noch zwei „fette Kühe“ vom Eis geholt hat, macht Hoffnung, dass man sich zumindest bewusst ist, auch im Umfeld Nachholbedarf zu haben. Die Einigung im Kündigungsschutzstreit mit Achim Weber kostet vermutlich viel Geld, vermeidet aber ein in jedem Fall unerfreuliches Gerichtsverfahren.

Dass nun doch das Kombiticket Fans weiterhin freie Fahrt zum Stadion bietet, ist klimatisch ein fast noch wichtigerer Schritt, der vergleichsweise wenig kostet. Das hat Vorstand Lothar Stücker erkannt, die Verhandlung mit den Stadtwerken übernommen und seine eigenen Vorstandskollegen überzeugt. Stücker könnte für den WSV ein ganz wichtiger Mann in der Außendarstellung werden. Schon sein Vater, der ehemalige Stadtbaurat Friedrich Stücker, genoss hohes Ansehen.

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