Rund 60 Schulsozialarbeiter sind im Stadtgebiet im Einsatz, sie kosten den Bund jährlich etwa drei Millionen Euro. Richtig investiertes Geld, wie der jetzt vorgelegte Wuppertaler Bericht ganz klar zeigt. Doch noch bevor die erst 2011 an den Start gegangene Schulsozialarbeit in dieser Form nachhaltig wirken kann, soll ihre Finanzierung auch schon wieder beendet werden. Das darf nicht sein: Bund und Land müssen einen Weg zur Weiterfinanzierung dieser wichtigen Arbeit finden. Jetzt vergleichsweise kleines Geld in die Hand zu nehmen, kann später weitaus höhere Kosten vermeiden. Dann nämlich, wenn junge Menschen mit schulischen oder familiären Problemen ohne Ansprechpartner und ohne Hilfsangebote in Perspektivlosigkeit, Bildungsarmut oder gar Kriminalität abdriften.

 

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