kleinkommentar

Die Ankündigung der Stadt Wuppertal, in Zukunft eine Stabsstelle bilden zu wollen, die sich um die europäischen Fördergelder kümmert, hat es in sich. Auch wenn Kämmerer Johannes Slawig es vehement bestreitet, so ist dies doch nicht mehr und nicht weniger als ein Affront gegenüber der Bergischen Entwicklungsagentur, die ihre Kernkompetenz beschnitten bekommt. Schon in der jüngeren Vergangenheit war aus Wuppertal immer wieder Kritik an der Arbeit der Entwicklungsagentur zu hören. Dabei sind sich die Gesellschafter der Agentur nicht einmal einig. IHK-Präsident Friedhelm Sträter sieht eher die Städte und die Politik als Schuldige in der Frage, weshalb nicht ausreichend Fördergelder im Bergischen Land ankommen. Wuppertal hat jetzt auf jeden Fall die Chance zu beweisen, dass die Stadt Ziel-2-Fördergelder effizienter einwerben kann als die Bea. Ob das funktioniert, wird die Zukunft zeigen.

 

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