Die Sanierung der Einrichtung auf dem Reformierten Friedhof gestaltet sich schwierig.

Im vergangenen Dezember, musste das Innen-Kolumbarium wegen statischer Probleme und Feuchtigkeitsschäden für Besucher gesperrt werden. Im Bild: Hans-Peter Eberlein und Volker Wobbe im Kolumbarium 2013, dem Jahr der Einweihung.
Im vergangenen Dezember, musste das Innen-Kolumbarium wegen statischer Probleme und Feuchtigkeitsschäden für Besucher gesperrt werden. Im Bild: Hans-Peter Eberlein und Volker Wobbe im Kolumbarium 2013, dem Jahr der Einweihung.

Im vergangenen Dezember, musste das Innen-Kolumbarium wegen statischer Probleme und Feuchtigkeitsschäden für Besucher gesperrt werden. Im Bild: Hans-Peter Eberlein und Volker Wobbe im Kolumbarium 2013, dem Jahr der Einweihung.

Schinkel, Uwe (schin)

Im vergangenen Dezember, musste das Innen-Kolumbarium wegen statischer Probleme und Feuchtigkeitsschäden für Besucher gesperrt werden. Im Bild: Hans-Peter Eberlein und Volker Wobbe im Kolumbarium 2013, dem Jahr der Einweihung.

Elberfeld. Vor knapp vier Jahren war es vom Verband Evangelischer Kirchengemeinden in Elberfeld eingweiht worden: das Kolumbarium auf dem Reformierten Friedhof an der Hochstraße. Im vergangenen Dezember, musste das Innen-Kolumbarium wegen statischer Probleme und Feuchtigkeitsschäden für Besucher gesperrt werden. Diese Probleme hatten dazu geführt, „dass im Kellerbereich des Gebäudes zusätzliche Abstützungen erfolgen mussten“, so die Auskunft. Zum anderen weise das Gebäude erhebliche Feuchtigkeitsschäden auf.

Bislang ist man des Problems aber offenbar noch nicht endgültig Herr geworden, wie die WZ auf Nachfrage erfuhr: Weiterhin sei nicht absehbar, wie lange das Innen-Kolumbarium noch geschlossen bleiben muss, so Detlef Westphal, stellvertretender Geschäftsleiter des Sondervermögens Friedhof des Gemeindeverbandes Elberfeld. Die Messungen an dem Gebäude seien zwar abgeschlossen. Aber weiterhin bereite die Frage, wie die Feuchtigkeit aus dem Gebäude dauerhaft geleitet werden kann, dem beauftragten Architekturbüro Schwierigkeiten.

Bauliche Gegebenheiten – Lage und Struktur des Gebäudes – erschwerten die Arbeiten zusätzlich und machten eine Sanierung grundsätzlich schwierig. Für den Fall, dass eine Sanierung nach Einschätzung der Experten nicht möglich sei, müssten laut Westphal auf den Friedhöfen des Gemeindeverbandes neue Räume gefunden beziehungsweise geschaffen werden – oder vergleichbare Alternativen gefunden. Darüber sei aber noch nicht abschließend entschieden worden.

Mehr als 300 Urnengräber sind in dem einem Raum vereint. Es gibt nach vorn verglaste Fächer mit Platz für einzelne Urnen oder Doppelkammern für zwei Urnen. Im Vorderraum finden sich Sitzgelegenheiten Raum für Gedenken und Stille. Den Menschen gehe es bei der Entscheidung für die Bestattungsform nicht nur um die Kosten, hatte es bei der Einweihung auch geheißen: Wichtiger seien für viele Individualität der Bestattung und das Argument, Angehörigen die jahrelange Grabpflege zu ersparen. Denn nicht selten wohnten Verwandte weit entfernt, oder die Kinder der Verstorbenen seien selbst bereits ältere Menschen, denen es an Mobilität fehle. So die seinerzeitigen Argumente – die nach wie vor gelten.

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