Rund 70 Menschen sind mit ihren Tieren zur jährlichen Segnung gekommen.

Laurentiusplatz
Erik Einar Larsen ließ seine Vogelspinne segnen.

Erik Einar Larsen ließ seine Vogelspinne segnen.

Viele Hunde, doch auch andere Tiere brachten die Besitzer zur Tiersegnung auf den Laurentiusplatz.

Fries, Stefan (fr), Bild 1 von 2

Erik Einar Larsen ließ seine Vogelspinne segnen.

Wuppertal. Chelly ist eine kleine, anthrazitfarbene Mischlingshündin, ihre Nase ist in ständiger Bewegung – nichts entgeht ihr von dem, was auf dem Laurentiusplatz passiert. Chelly ist mit Edith Scheffler gekommen, und die beiden treffen auf immer mehr Menschen mit ihren Lieblingen, die zur Tiersegnung wollen.

„Ich erhoffe mir, dass sie gesund bleibt“, sagt Edith Scheffler. Deshalb sind die beiden aus Cronenberg gekommen. Vor allem andere Hunde sieht Chelly.

Franz von Assisi als Vorbild und Hoffnung auf Gesundheit

Laurentiusplatz
Erik Einar Larsen ließ seine Vogelspinne segnen.

Erik Einar Larsen ließ seine Vogelspinne segnen.

Viele Hunde, doch auch andere Tiere brachten die Besitzer zur Tiersegnung auf den Laurentiusplatz.

Stefan Fries, Bild 1 von 2

Viele Hunde, doch auch andere Tiere brachten die Besitzer zur Tiersegnung auf den Laurentiusplatz.

Mit dabei ist aber auch Tiberius Drufus, seines Zeichens Rotscheren-Skorpion und Xochitl, die Mexikanische Vogelspinne. Besitzer Erik Larsen: „Ich bin ein glühender Verehrer des Franz von Assisi, er ist mein Vorbild.“ Christine Engler hat die Dumbo-Ratte Krümel und Farbratte Henry dabei. „Ich bin Katholikin, ich hoffe auf den Segen für die beiden.“

Sabine Perone erzählt: „Diego, unser Berner Sennenhund, war viel krank. Wir hätten ihn fast verloren. Ich hoffe, Gottes Segen wird ihm helfen.“ Bei Astrid Trendel war es der Mix Sky, der ihr durch eine lange Krankheitszeit geholfen hat. „Jetzt will ich meinem Hund Gutes tun.“

Nicht nur Chelly spitzt die Ohren, denn jetzt spielen die Bläser des Deutschen Teckel Clubs, Ortsgruppe Elberfeld. Pastoralreferent Werner Kleine beginnt den Gottesdienst, rund 70 Menschen sind inzwischen mit ihren Tieren da. Kleine liest aus der Genesis die Benennung der Tiere durch den Menschen. Namensgebung - damit hebe man etwas aus seiner Abstraktheit, baue eine Beziehung auf. Denn der Mensch trage Verantwortung für die Schöpfung, sein Auftrag sei Hege und Bewahrung.

Tiere seien Mitgeschöpfe, denen man mit der gleichen Liebe wie den Mitmenschen begegnen sollte. Auch Chelly bekommt ein paar Spritzer vom Weihwasser ab. Gemeinsam wird der Sonnengesang des Heiligen Franz gesprochen. Dann verabschiedet sich Kleine mit einer Verabredung: „Auf Wiedersehen, bis zum 4. Oktober um 17 Uhr.“

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