Sparkonzept: Viele Wuppertaler wollen noch vor der Kommunalwahl wissen, wo die Stadt Einsparungen vornimmt.

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Was fällt wohl alles dem Rotstift zum Opfer?

Was fällt wohl alles dem Rotstift zum Opfer?

dpa

Was fällt wohl alles dem Rotstift zum Opfer?

Wuppertal. Irgendwo in den Tiefen der Kämmerei bastelt die Mannschaft um Johannes Slawig derzeit an einem sogenannten Haushaltsssicherungskonzept. In diesem wird stehen, bei wem die Stadt sparen und den Rotstift ansetzen wird. Das Volumen dieses Sparpakets soll um die 40 Millionen Euro betragen und viele fürchten, dass diese Streichliste das Gesicht Wuppertals verändern wird.

Aber die Bürger werden nach den derzeitigen Plänen der Stadtspitze vor den Kommunalwahlen nicht wissen, wo gespart wird. Sowohl Slawig als auch Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) oder der CDU-Chef Jürgen Hardt lassen jede Neigung vermissen, den Menschen vor dem 30. August reinen Wein einzuschenken - und auch aus der SPD ist die Forderung nach einer früheren Veröffentlichung des Sparpakets nicht zu vernehmen. Kämmerer Slawig begründet dies damit, dass zuvor keine seriöse Prüfung der Sparinhalte möglich sei. Die Bezirksregierung hatte das Haushaltssicherungskonzept noch in diesem Juni gefordert. "Das kann ich nicht", hatte Slawig reagiert.

Wann also erfahren die Menschen, welches Angebot zusammengestrichen wird? Die WZ hat einige Bürger gefragt - und viele wollen wissen, was Sache ist. "Wir brauchen Planungssicherheit", fordert zum Beispiel Peter Hansen von der Färberei. "Ich kann derzeit keine Verbindlichkeiten eingehen, weil ich noch nicht weiß, was für uns im nächsten Jahr gilt."

Was sagen die Wuppertaler? Klicken Sie unsere Fotogalerie und erfahren Sie was Wuppertaler Bürger von Superintendenten bis zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer sagen.

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