Das Rathaus reserviert 15 Plätze für seine Beschäftigten und zahlt dafür 30 000 Euro.

Die Stadtverwaltung will 15 Kita-Plätze für Kinder von Mitarbeitern belegen. Kostenpunkt: 30 000 Euro pro Jahr.
Die Stadtverwaltung will 15 Kita-Plätze für Kinder von Mitarbeitern belegen. Kostenpunkt: 30 000 Euro pro Jahr.

Die Stadtverwaltung will 15 Kita-Plätze für Kinder von Mitarbeitern belegen. Kostenpunkt: 30 000 Euro pro Jahr.

dpa

Die Stadtverwaltung will 15 Kita-Plätze für Kinder von Mitarbeitern belegen. Kostenpunkt: 30 000 Euro pro Jahr.

Wuppertal Im Wettbewerb um die besten Kräfte geht auch Wuppertals Stadtverwaltung jetzt neue Wege. Um gutes Personal zu alten oder zu gewinnen, reserviert die Stadtverwaltung ab dem Kindergartenjahr 2017/18 insgesamt 15 Plätze in Einrichtungen in der Stadt. „Aber nicht in städtischen Kindergarten“, sagt Kämmerer und Personaldezernent Johannes Slawig (CDU). „Wir mieten Belegplätze bei freien Trägern.“ Die Kosten von 30 000 Euro pro Jahr legt Slawig nach Anzahl der Beschäftigten auf die einzelnen Geschäftsbereiche um.

Belegplätze in Kindergärten sind bei vielen Unternehmen in der freien Wirtschaft seit langem üblich. Dahinter steckt erstens die Idee, für junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte attraktiv zu sein, weil der Arbeitgeber dazu beiträgt, Berufsleben und Familie besser unter einen Hut bringen zu können. „Wir haben das bisher aus Sorge davor nicht gemacht, dass der Eindruck entstehen könnte, wie bevorzugten unsere Mitarbeiter“, sagt Slawig angesichts der immer noch zu geringen Zahl von Plätzen in der Tagesbetreuung von Kindern.

Die 30 000 Euro pro Jahr sind lediglich eine Reservierungsgebühr, die immer anfällt. Die jeweiligen Kosten für die Kindergartenplätze tragen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung selbst.

„Eine eigene Kindertagesstätte wollten wir nicht“, sagt Slawig. „Mit den Belegplätzen bei den freien Trägern sind wir flexibler. Das ist besser.“ ll

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