Troxler-Haus organisierte internationales Turnier im Stadion.

Fair geht vor: Beim vom Troxler-Haus organisierten internationalen Fußballturnier im Stadion am Zoo hatten die gemischten Teams viel Spaß und die Schiedsrichter wenig Mühe.
Fair geht vor: Beim vom Troxler-Haus organisierten internationalen Fußballturnier im Stadion am Zoo hatten die gemischten Teams viel Spaß und die Schiedsrichter wenig Mühe.

Fair geht vor: Beim vom Troxler-Haus organisierten internationalen Fußballturnier im Stadion am Zoo hatten die gemischten Teams viel Spaß und die Schiedsrichter wenig Mühe.

Gerhard Bartsch

Fair geht vor: Beim vom Troxler-Haus organisierten internationalen Fußballturnier im Stadion am Zoo hatten die gemischten Teams viel Spaß und die Schiedsrichter wenig Mühe.

Wuppertal. Da war ein Hauch von „Euro 2012“ im Stadion zu spüren, als am Samstag die 13 Mannschaften einmarschierten, von Mitorganisator Bernd Engels vorgestellt wurden und der Posaunenchor Hatzfeld die Hymnen von Polen, Belgien und Deutschland intonierte. Es war der Auftakt zum vom Troxler-Haus Wuppertal veranstalteten internationalen Fußballturnier für Menschen mit geistiger Behinderung.

Und nachdem die Stadtwerke die männlichen und weiblichen Troxler-Aktiven – es wurde mit gemischten Mannschaften gespielt – mit „Wir wuppen das“-Trikots in „Real-Weiß“ausgestattet hatte, rollte der Ball auf dem Stadionrasen. Und als dann Troxler-Haus-Kapitänin Jasmin das 1:0 erzielt hatte und Michael gleich noch das 2:0 drauf packte, kannte der Jubel für die Gastgeber keine Grenzen.

Troxler-Haus und Lebenshilfe kickten in der Master-Runde

Allerdings ging der Siegeszug nicht weiter, und nach den Gruppenspielen mussten die beiden Heimmannschaften – Troxler-Haus und Lebenshilfe – Wuppertal mit der „Master-Runde“ vorlieb nehmen, währen die in der Vorrunde Bestplatzierten den Turniersieger in der „Champions-Runde“ ausspielten.

Die deutlichen Sieger: die belgischen Teilnehmer von Don Bosco aus Halle, gefolgt von Lebenshilfe Oberhausen und Jaroslaw aus Polen. Dass die belgischen Techniker ihre Künste ohne gegnerische Frustfouls vorführen durften, war ein Merkmal dieses Turniers, bei dem die fünf aus dem Betriebssport kommenden Schiedsrichter ein leichtes Amt hatten. „Keine Meckereien, kaum Fouls. Das ist eine Freude, hier zu pfeifen“, freute sich Schiedsrichterin Susanne Fuchs.

„Die haben Spaß am Spiel und Respekt vor dem Gegner“, lobte Turnierleiter Carsten Hellenbruck. Am Ende gab es Pokale, Plaketten für alle, und einen Ball – für jede Mannschaft.

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