Laut Stadt gibt es nur eine Genehmigung als reines Sportstadion.

Nutzung
Bleibt allein dem Sport vorbehalten: das Zoo-Stadion.

Bleibt allein dem Sport vorbehalten: das Zoo-Stadion.

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Bleibt allein dem Sport vorbehalten: das Zoo-Stadion.

Wuppertal. In diesen Tagen entscheidet sich die Zukunft des Wuppertaler SV, einziger regelmäßiger Nutzer des Stadions am Zoo. Angesichts städtischer Bertriebskosten von rund 2,1 Millionen Euro pro Jahr wollte die Wählergemeinsschaft für Wuppertal (WfW) in einer Großen Anfrage an die Verwaltung unter anderem wissen, welche alternativen Nutzungsmöglichkeiten zu den Spielen des Fußball-Regionalligisten es geben könne.

Stadt scheut ein neues Genehmigungsverfahren

In ihrer Antwort macht die Verwaltung den Musikfreunden wenig Hoffnung auf tolle Konzerte. Auch in Zukunft werde es keine Open-Air-Konzerte im Stadion geben. Das Stadion sei 2008 als reines Sportstadion genehmigt worden. In der Baugenehmigung seien als Ausnahme drei internationale oder nationale Sportveranstaltungen von herausragender Bedeutung zugelassen worden.

Jahrespacht für den WSV beträgt 35 700 Euro

„Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte sind nach der Baugenehmigung nicht zulässig. Eine andere Nutzung kann nur in einem neuen Baugenehmigungsverfahren geprüft werden.“ Ein solches Verfahren ist nicht in Sicht, denn die Stadt müsste wie in den vergangenen Verfahren mit Einsprüchen der Anwohner rechnen. Einnahmen erzielt die Stadt als Besitzer des Stadions zurzeit nur durch den WSV. Der nutzt die Sportanlagen zwar wie alle anderen Vereine kostenlos, es gibt aber eine Sonderregelung. So betrage die Jahrespacht für das Stadion 35 700 Euro. Der aktuelle Vertrag vom 1. Dezember 2012 endet zum 30. November 2013.

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