St. Laurentius ist nun die größe Gemeinde in der Stadt. Fides-Stelle neue besetzt.

Wuppertal. In der katholischen Kirche Wuppertal herrscht Bewegung. Wie die WZ bereits mehrfach berichtete, wollten die Elberfelder Gemeinden St. Joseph, St. Laurentius, St. Marien und St. Suitbertus im Pfarrverband Elberfeld-Mitte fusionieren - und melden nun Vollzug. Die neue Gemeinde trägt den Namen St. Laurentius, nach dem Namen des Wuppertaler Schutzpatrons, der dieses Jahr seinen 500. Geburtstag feiert.

Aus diesem Grund organisiert die katholische Kirche zusammen mit der Stadt Wuppertal im Oktober dieses Jahres eine Wallfahrt nach Rom. In der ewigen Stadt wollen die Wuppertaler eine Plakette zu Ehren von St. Laurentius anbringen.

Ein Ergebnis der Fusion ist, dass St. Laurentius mit 14000 katholischen Gemeindemitgliedern nun die größe Pfarrkirche in Wuppertal ist. Da eine Gemeinde mehrere Filialkirchen haben kann, könnte sich der Status der anderen Kirchen ändern. Das ist nicht ungewöhnlich, so sind etwa die Roncalli-Kirche am Uellendahl und die Kirche St. Paul in Langerfeld Filiakirchen. In Wuppertal wird es keine Schließungen oder Umwidmungen von Kirchen geben, wie die katholische Kirche in Wuppertal in der Vergangenheit bereits mehrfach versicherte.

Damit das so bleibt und um aus der Kirche ausgetretenen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, erneut Kirchenmitglied zu werden, hatte die katholische Kirche in Wuppertal bereits vor drei Jahren eine sogenannte Fides-Stelle geschaffen. Diese Stelle, die zwischenzeitlich vakant war, wurde nun zum 1. Januar mit Pastoralreferent Werner Kleine neu besetzt. Er übernimmt die Arbeit in dieser Stelle unter der Leitung von Stadtdechant bruno Kurth.

Die Fides-Stelle richtet sich an alle, die in die katholische Kirche eintreten wollen und bereitet durch Taufe oder Übertritt aus einer anderen Konfession auf diesen Eintritt vor. Zudem werden die Adressen von wohnortnahen Gemeinden sowie Kontakte zu diesen vermittelt.

Die Fides-Stelle ist neben Wuppertal auch für Solingen und Remscheid sowie die angrenzenden Städte des Kreises Mettmann zuständig.

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