Am Wochenende steht der Regionalwettbewerb in Leverkusen auf dem Programm.

Musik
Den Mutigen gehört die Welt: Die beiden Nachwuchsgeiger Carolina Lohmann (links) und Mijo Hölbing von der Bergischen Musikschule machen beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert in Leverkusen mit.

Den Mutigen gehört die Welt: Die beiden Nachwuchsgeiger Carolina Lohmann (links) und Mijo Hölbing von der Bergischen Musikschule machen beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert in Leverkusen mit.

Uwe Schinkel

Den Mutigen gehört die Welt: Die beiden Nachwuchsgeiger Carolina Lohmann (links) und Mijo Hölbing von der Bergischen Musikschule machen beim diesjährigen Wettbewerb Jugend musiziert in Leverkusen mit.

Wuppertal. Seit Wochen üben Carolina Lohmannn und Mijo Hölbing jeden Tag ihre Stücke, treffen sich regelmäßig, um sie gemeinsam zu spielen, und feilen mit ihrer Lehrerin an jedem Detail. Jetzt naht der große Tag: Am Wochenende findet der Regionalwettbewerb Jugend musiziert statt. Die 77 Teilnehmer aus Wuppertal müssen dieses Mal nach Leverkusen fahren, wo die städtische Musikschule Ausrichter ist.

„Für Schüler und Lehrer ist es eine Herausforderung, sich der Jury zu stellen.“

Andrea Anders, Bezirksleiterin der Bergischen Musikschule

Allein 48 Anwärter kommen von der Bergischen Musikschule. „Für Schüler und Lehrer ist es eine Herausforderung, sich der Jury zu stellen“, sagt Andrea Anders, Elberfelder Bezirksleiterin der Bergischen Musikschule. Angesichts der steigenden Schulbelastung in Zeiten von G8 hätten die Schüler immer weniger Zeit für ihr Instrument zur Verfügung. Deshalb nehmen auch deutlich weniger Oberstufenschüler als Kinder am Wettbewerb teil.

Spaß am Musizieren – aber ohne übertriebenen Ehrgeiz

Außerdem stellen die Musikschullehrer fest, dass im Gegensatz zu früher nicht mehr nur die talentiertesten Schüler angemeldet werden, sondern auch viele Jugendliche mit Spaß am Musizieren, aber ohne übertriebenen Ehrgeiz. „Von unserer Musikschule erreichen im Durchschnitt drei bis vier Schüler den Bundeswettbewerb“, sagt Andrea Anders.

Je nach Alter müssen die Nachwuchsmusiker zwei bis drei Stücke von sechs bis 20 Minuten Länge aus verschiedenen Epochen vorspielen. In der Jury sitzen Lehrer anderer Musikschulen. Damit die Nerven gut durchhalten, haben die meisten Schüler ihre Stücke bereits vorher in Konzerten präsentiert. Die Bergische Musikschule hat fünf davon organisiert.

Am Sonntag um 11 Uhr präsentieren sich einige Preisträger der Bergischen Musikschule, Hofaue 51, im Bernd-Mischke-Saal in einem Konzert. Der Eintritt ist frei.

Der Wettbewerb Jugend musiziert wird vom Deutschen Musikrat organisiert. Infos im Internet unter
www.jugend-musiziert.org

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