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Während der Debatte zur Aufstockung des deutschen Kontingents für den ISAF-Einsatz in Afghanistan hielten Mitglieder der Linksfraktion heute Plakate mit den Namen der getöten Personen des Tanklastzug-Angriffs hoch.

Während der Debatte zur Aufstockung des deutschen Kontingents für den ISAF-Einsatz in Afghanistan hielten Mitglieder der Linksfraktion heute Plakate mit den Namen der getöten Personen des Tanklastzug-Angriffs hoch.

dpa

Während der Debatte zur Aufstockung des deutschen Kontingents für den ISAF-Einsatz in Afghanistan hielten Mitglieder der Linksfraktion heute Plakate mit den Namen der getöten Personen des Tanklastzug-Angriffs hoch.

Berlin. In der Bundestagsdebatte über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist es heute zu einem Eklat gekommen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) schloss die Linksfraktion von der Sitzung aus, weil sie mit Protestplakaten gegen den Einsatz demonstriert hatte. Mitglieder der Linksfraktion hatten Plakate mit den Namen der bei dem Angriff auf zwei Tanklastzüge getöteten Personen hoch gehalten.

Der Wuppertaler CDU-Abgeordnete Jürgen Hardt sagte in der Debatte, er finde es "sehr schmerzhaft", in welcher Art und Weise der Einsatz von der Linken instrumentalisiert werde. Er dankte Lammert für seine Entscheidung, die Abgeordneten der Linksfraktion auszuschließen. 

Hardt hatte kürzlich im WZ-Interview für eine härtere Linie in Afghanistan plädiert und auch gezielte Tötungen nicht ausgeschlossen. Der Wuppertaler SPD-Abgeordnete Manfred Zöllmer hatte die Äußerungen Hardts scharf kritisiert.

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