Neujahrsempfang beim ASV Wuppertal war geprägt vom Konsens zwischen Vereinen und Politik.

Der ASV-Vorsitzende Harald Nowoczin (l.) konnte wieder zahlreiche Ehrengäste zum Neujahrsempfang begrüßen. In diesem Rahmen wurden auch die ASV-Sportler 2013 geehrt: (vorne v.l.) Horst Mahler (Radtouristik), Kira-Anna Brebeck, Bettina Klaus Brebeck, Louisa Sophie Brebeck (Tanzen) und Christopher Krüger (Fußball).
Der ASV-Vorsitzende Harald Nowoczin (l.) konnte wieder zahlreiche Ehrengäste zum Neujahrsempfang begrüßen. In diesem Rahmen wurden auch die ASV-Sportler 2013 geehrt: (vorne v.l.) Horst Mahler (Radtouristik), Kira-Anna Brebeck, Bettina Klaus Brebeck, Louisa Sophie Brebeck (Tanzen) und Christopher Krüger (Fußball).

Der ASV-Vorsitzende Harald Nowoczin (l.) konnte wieder zahlreiche Ehrengäste zum Neujahrsempfang begrüßen. In diesem Rahmen wurden auch die ASV-Sportler 2013 geehrt: (vorne v.l.) Horst Mahler (Radtouristik), Kira-Anna Brebeck, Bettina Klaus Brebeck, Louisa Sophie Brebeck (Tanzen) und Christopher Krüger (Fußball).

Uwe Schinkel

Der ASV-Vorsitzende Harald Nowoczin (l.) konnte wieder zahlreiche Ehrengäste zum Neujahrsempfang begrüßen. In diesem Rahmen wurden auch die ASV-Sportler 2013 geehrt: (vorne v.l.) Horst Mahler (Radtouristik), Kira-Anna Brebeck, Bettina Klaus Brebeck, Louisa Sophie Brebeck (Tanzen) und Christopher Krüger (Fußball).

Wuppertal. Rappelvoll war das frisch renovierte ASV-Vereinsheim am Sonntag beim inzwischen 32. Neujahrsempfang, den der Verein um seinen charismatischen Vorsitzenden Harald Nowoczin stets mit einem sportpolitischen Ausblick verbindet.

Kein Wunder, dass erneut zahlreiche Vereinsvorsitzende, Oberbürgermeister Peter Jung, die Spitze der Sportverwaltung und des Stadtsportbunds der Einladung gefolgt waren. Seinen wohl letzten Auftritt beim Neujahrsempfang in der bisherigen Position erlebte der scheidende Sparkassenvostand Peter H. Vaupel. „Sie haben uns stets geholfen, bitte lassen Sie als Sparkasse auch unter ihrem Nachfolger nicht nach darin“, gab Nowoczin Vaupel neben einem Weinpräsent mit auf den Weg.

Natürlich war das an allen Ende fehlende Geld, um den organisierten Sport bei seiner auch sozial wichtigen Aufgabe zu unterstützen, auch diesmal wieder Thema. „Insgesamt ist der Dialog mit Politik und Verwaltung aber vertrauensvoll und gut“, betonte der Vorsitzende des Stadtsportbunds, Peter Stroucken. Er appellierte, den in Wuppertal vorherrschende Konsens, die Vereine durch die kostenlose Bereitstellung von Sportstätten zu unterstützen, beizubehalten. Mehr als 70 000 Bürger seien schließlich Mitglied in einem von 230 Sportvereinen oder 130 Betriebssportgemeinschaften.

Zwei Sporthallen, eine Tartanbahn und ein Kunstrasen in 2014

„Wir denken nicht daran, funktionierende Strukturen zu zerstören“, antwortete Oberbürgermeister Peter Jung und zählte Projekte auf, die dem Sport in diesem Jahr neu zur Verfügung gestellt werden sollen. Neben der Dreifach-Sporthalle an der Gesamtschule Langerfeld, sollten etwa die Turnhalle an der Laurentius-Schule (Aue), der Kunstrasenplatz in der Lüntenbeck und die Tartanbahn um den Sportplatz Freudenberg 2014 fertig werden.

Als letzten und dann 14. Kunstrasenplatz in Wuppertal stellte er für die kommenden Jahre die Anlage des SC Sonnborn in Aussicht. Danach müsste es mit Neuinvestitionen in Kunstrasen aber gut sein, um die begrenzten finanziellen Mittel, dann auch die turnusmäßig nötige Erneuerung der Anlagen stecken zu können.

Viel beachtet waren die Ausführungen von Rolf Teubner,. Vorsitzender des Hockey-Clubs Gold Weiss, der das Projekt Nachmittagsbetreuung auf der Gold-Weiss-Anlage vorstellte, das am 1. Februar in den Vereinsräumen starten soll. In diesem Zusammenhang ist auch eine Kooperation mit dem Nachbar ASV geplant.
 

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