Die Eröffnung des Möbelhauses bringt viele Behinderungen für den Verkehr mit sich. Das betrifft Anwohner, Firmen und Zulieferer.

Die Eröffnung des Möbelhauses bringt viele Behinderungen für den Verkehr mit sich. Das betrifft Anwohner, Firmen und Zulieferer.
Ikea-Projektmanagerin Corinna Wendt im Vorjahr bei der Erläuterung der Pläne des Möbelhauses. Archiv

Ikea-Projektmanagerin Corinna Wendt im Vorjahr bei der Erläuterung der Pläne des Möbelhauses. Archiv

Stefan Fries

Ikea-Projektmanagerin Corinna Wendt im Vorjahr bei der Erläuterung der Pläne des Möbelhauses. Archiv

Oberbarmen. Im Zuge der Neueröffnung von Ikea am Autobahnkreuz Nord, geplant für August, kommt es auch auf den umliegenden Straßen zu umfangreichen Bauarbeiten und damit zu Behinderungen. Inzwischen werden die Details bekannt, die WZ gibt einen Überblick.

Die Anschlussstelle Oberbarmen in Richtung Dortmund wird am Montag, 29. Februar, für etwa vier Wochen gesperrt. Umleitungsschilder auf den Autobahnen und im Stadtbereich werden zehn Tage früher aufgestellt. Die Wittener Straße ab Uhlenbruch und südliche Schmiedestraße werden bis in Höhe der Anschlussstelle zur Einbahnstraße: Sie können von Autofahrern, die von der Wittener Straße kommen, in Richtung Haßlinghausen befahren werden. Für Autofahrer, die vom Kreisel her kommen, ist die Schmiedestraße bis zur Anschlussstelle als Sackgasse zu befahren.

Die Sperrung betrifft nicht zuletzt viele hundert Firmen und ihre Zulieferer, nicht nur im Gewerbegebiet Stefansbecke. Autofahrer, die auf der A46 aus Richtung Düsseldorf kommen, sollen dem roten Punkt zur A1 folgen und dann die Ausfahrt Langerfeld nutzen. Hinweisschilder (Umleitung U1), die die Autofahrer zur Anschlussstelle Langerfeld weisen, finden sich entlang der Wittener Straße. Verkehr ab der Quellenburgstraße beziehungsweise Haßlinghausen folgt den Schildern U1 über die Schwelmer Straße und die Linderhauser Straße zur Wittener Straße auf die B7 und dann zur Auffahrt.

Die Stadt investiert aus Anlass der Bauarbeiten in die Haltestellen

Für alle notwendigen Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum trägt Ikea die Kosten. Die Straßen sollen den zusätzlichen Verkehr, den Ikea mit sich bringt, aufnehmen können. Neben dem Umbau des Kreisels Schmiedestraße gehören dazu auch weitere Fahrspuren auf der Wittener Straße, eine eigene Abbiegerspur zu Ikea eingeschlossen.

Damit im Straßenabschnitt zwischen Kreisverkehr und Uhlenbruch auf längere Sicht keine Baumaßnahmen mehr erfolgen müssen, führt das Ressort Straßen und Verkehr zusätzlich folgende Maßnahmen durch, finanziert aus städtischen Mitteln: Die Bushaltestellen Schmiedestraße und Dreigrenzen werden angepasst und barrierefrei. Und die Wittener Straße bekommt von der Tankstelle bis zur Einmündung Uhlenbruch eine neue Fahrbahndecke. Diese Arbeiten wurden in das Gesamtkonzept der Baustellen eingepasst. Zum weiteren Verlauf der Straßenarbeiten gehört es, dass vorübergehend am Kreisverkehr Schmiedestraße eine Ampel eingerichtet wird. Und auch die Anschlussstelle zur A46 in Richtung Düsseldorf wird noch gesperrt, voraussichtlich im Juni für drei Wochen.

Die öffentlichen Straßen und Anlagen sollen deutlich vor der Neueröffnung von Ikea fertig sein. Dazu Corinna Wendt, die die Pläne den Oberbarmer Bezirksvertretern vorstellte: „Die Menschen sollen sich bereits an die neue Verkehrssituation gewöhnt haben, wenn Ikea offen ist.“

Das von Ikea beauftragte Bauunternehmen hat mit einem ersten Schreiben die direkten Anlieger im Umfeld der Baumaßnahmen informiert. Bürger und Verkehrsteilnehmer sollen entsprechend des Baufortschritts informiert werden. Wer mehr wissen möchte oder immer auf dem neuesten Stand sein will, der kann auf die Homepage der Stadt (www.wuppertal.de) gehen. Dort werden die einzelnen Bauabschnitte erläutert, kann man sich Planskizzen anschauen und sich über aktuelle Sperrungen und entsprechende Umleitungen informieren.

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