Konzern will über Forderungen nicht verhandeln.

Kita-Streik in Bayern
Verdi ruft zum Streik auf. Symbolbild

Verdi ruft zum Streik auf. Symbolbild

Sven Hoppe

Verdi ruft zum Streik auf. Symbolbild

Wuppertal. Gleich in der ersten Verhandlungsrunde zum Konzerntarifvertrag hat Helios erklärt, über eine Reihe von Forderungen der Beschäftigten nicht verhandeln zu wollen: 100 Prozent Jahressonderzahlung, Ost- West-Angleichung der Arbeitszeit und Erhöhung des Urlaubes für Auszubildende seien für den Konzern kein Thema. Eingruppierungsstandards will Helios nur verhandeln, wenn es für Beschäftigte ein geringeres Entgelt gibt. Es sei für die Arbeitgeberseite nicht vorstellbar, über die Forderungen zu verhandeln, solange Verdi die entsprechenden Tarifverträge nicht gekündigt habe.

„Dieses Vorgehen ist nicht nachvollziehbar“, sagt Silke Iffländer, stellvertretende Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Wuppertal-Niederberg. „Selbstverständlich sind Tarifverträge weiter zu entwickeln, auch wenn sie von keiner Tarifvertragspartei gekündigt sind. Empörend ist die Erklärung, der Konzern sei außerstande, Mehrkosten neuer Eingruppierungen, Überleitung und Tarifsteigerungen zu tragen. Bei einem Konzern, der jährliche Gewinne im Millionenbereich erwirtschaftet, klingt das wenig glaubwürdig.“

Verdi ruft deshalb alle Beschäftigten des Helios Klinikums für Montag, 13. Februar, von 13 bis 13.30 Uhr vor dem Haupteingang des Klinikums an der Heusnerstraße 40 zu einer Demonstration auf.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer