Brücke Brändströmstraße: Das Verhalten der DB sei unverschämt.

Heidt. Der Heidter Bürgerverein hat sich zu den Bauarbeiten an der Brücke Brändströmstraße geäußert. Wie berichtet hatte die Deutsche Bahn in der Vergangenheit mehrfach zugesicherte Sperrzeiten einkassiert. In einer Stellungnahme kritisierte der Bürgerverein das Unternehmen für sein Verhalten.

„Es ist eine große Unverschämtheit, was sich die DB erlaubt: Beim Neubau der Brücke wurde zu dünnes Material verwendet, aber in den Bauprotokollen als dickes deklariert und so unterzeichnet. Leider kann man die Verantwortlichen nicht mehr wegen Betrugs verklagen. Dann macht die DB Verträge wegen der Stromabschaltung, damit die Reparatur weitergehen kann. Diese werden dann nicht eingehalten“, zählt Vorstand Hansjörg Finkentey auf. Und weiter: „Die Bürger vom Heidt und aus Heckinghausen sind es wirklich leid, was ihnen seit vielen Jahren an Umleitungen zugemutet wird.“ Wie berichtet zeigte sich Baudezernent Frank Meyer ob des Verhaltens der DB relativ hilflos. Einfluss nehmen könne er nicht. Finkentey fordert die Stadt dazu auf, die Wuppertaler Landtags- und Bundestagsabgeordneten mit ins Boot zu holen, damit auch sie Druck auf die Deutsche Bahn ausüben. Red

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