Großeinsatz an der Schwarzbach: Feuerwehr und Polizei sind zum Jahreswechsel im Dauereinsatz. Wohnungsbrand auch in Elberfeld.

Großeinsatz an der Schwarzbach: Feuerwehr und Polizei sind zum Jahreswechsel im Dauereinsatz. Wohnungsbrand auch in Elberfeld.
Großeinsatz der Feuerwehr an der Schwarzbach: Das ganze Haus musste in der Silvesternacht evakuiert werden.

Großeinsatz der Feuerwehr an der Schwarzbach: Das ganze Haus musste in der Silvesternacht evakuiert werden.

Michael Bergmann

Großeinsatz der Feuerwehr an der Schwarzbach: Das ganze Haus musste in der Silvesternacht evakuiert werden.

Wuppertal. Nicht für alle Wuppertaler ging die Silvesternacht ohne Blessuren ab. Am schlimmsten getroffen hat es die Bewohner eines dreistöckigen Wohnhauses an der Schwarzbach. Sie mussten nach einem Brand im zweiten Obergeschoss, der sich auf das dritte Obergeschoss und den Dachstuhl ausbreitete, in städtischen Wohnungen untergebracht werden. Vermutlich war eine Silvesterrakete durch ein Fenster geflogen. Vier Personen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Ein Feuerwehrmann und ein Zeuge wurden leicht verletzt.

Um 0.20 Uhr wurde der Brand an der Schwarzbach gemeldet. Zum Großeinsatz rückte von der Berufsfeuerwehr der Löschzug Barmen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Dönberg, Hahnerberg, Langerfeld und Nächstebreck aus. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Alle Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen, sie wurden zunächst in einem Bus der Wuppertaler Stadtwerke versorgt und später vom Sozialdienst der Stadt Wuppertal in städtischen Wohnungen untergebracht. Ob und wann sie in das Haus, das deutliche Brandspuren und Spuren des Löschwassers aufweist, zurückkehren können, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Während des mehrstündigen Einsatzes war die Schwarzbach komplett gesperrt.

„Es gab 29 Notarzteinsätze und 106 Einsätze des Rettungsdienstes, darunter 13 Notarzteinsätze und 54 Rettungsdiensteinsätze allein nach Mitternacht. Im Vergleich zu den Vorjahren war es eine unruhige Silvesternacht“, sagt Olaf Bertram, Dienstgruppenleiter der Berufsfeuerwehr. Auch die Polizei war im Dauereinsatz: Zu 18 Körperverletzungen, fünf Sachbeschädigungen und 24 Ruhestörungen rückten die Beamten aus.

Bei sternklarem Himmel ließen es einige Wuppertaler zu heftig krachen. In 19 Fällen waren die Polizisten als Streitschlichter gefragt, in 20 Fällen lautet der Vorwurf grober Unfug, womit zum Beispiel das unsachgemäße und andere gefährdende Abbrennen von Pyrotechnik gemeint ist.

Eine Rakete, die eine Fensterscheibe durchschlug, ist laut Einschätzung der Polizei der Auslöser eines Brandes an der Ecke Bandstraße/Alemannenstraße. Die Wohnung, die sich im zweiten Stock befindet, brannte völlig aus. Gegen 0.11 Uhr war der Alarm eingegangen. Die anderen Wohnungen des Gebäudes sind noch bewohnbar.

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