Für die Stadtbibliothek werden die Räume nun neu verteilt. Eine Idee: Die Bergische Kunstgenossenschaft soll im Kolkmannhaus in Elberfeld bleiben.

Soll weichen: Der sanierungsbedürftige 50er-Jahre-Anbau des Hauses der Jugend. Was mit der Baulücke passieren soll, steht noch nicht fest.
Soll weichen: Der sanierungsbedürftige 50er-Jahre-Anbau des Hauses der Jugend. Was mit der Baulücke passieren soll, steht noch nicht fest.

Soll weichen: Der sanierungsbedürftige 50er-Jahre-Anbau des Hauses der Jugend. Was mit der Baulücke passieren soll, steht noch nicht fest.

Archiv

Soll weichen: Der sanierungsbedürftige 50er-Jahre-Anbau des Hauses der Jugend. Was mit der Baulücke passieren soll, steht noch nicht fest.

Barmen. Der interne Prüfungsbericht der Verwaltung zur Zukunft des Anbaus am Haus der Jugend Barmen ist fertig. Stadtkämmerer Johannes Slawig stellte das Ergebnis jetzt in der Barmer Bezirksvertretung vor. Das Ergebnis: Alles spreche für einen Abriss des maroden Anbaus, der zurzeit von der Stadtbibliothek genutzt wird. Im Zuge der städtischen Haushaltslage habe man gerade die Mittel zur Verfügung, die Fenster zu erneuern. Nötig wäre aber darüber hinaus, so Slawig, eine energetische Sanierung und ein neues Dach. Das aber sei nicht zu finanzieren.

Für die durch den Abriss entstehende Lücke müsse in einem zweiten Schritt eine städtebaulich ansprechende Lösung gefunden werden, so Slawig. Damit nach einem Abriss des Anbaus auch alle Nutzer im Haus der Jugend ihre Arbeit weiterführen können, müssen die Räume im Haus neu verteilt werden. In der derzeit wegen Umbaus geschlossenen einstigen Ruhmeshalle sind neben der Stadtbibliothek, der Fachbereich Jugend und Freizeit sowie das Von der Heydt-Museum untergebracht. Schon seit längerer Zeit ins Kolkmannhaus ausgewichen ist ein weiterer eigentlicher Stamm-Nutzer, die Bergische Kunstgenossenschaft (BKG). Und für eine Neuaufteilung des Hauses der Jugend am günstigsten wäre es, wenn es dabei bliebe.

Die Bergische Künstlergemeinschaft ist derzeit im Kolkmannshaus untergebracht. Am einfachsten gestalte sich die Raumaufteilung im Haus der Jugend, wenn die Künstlergemeinschaft im Kolkmannshaus bleibe. Deren bisherigen Raum könnte dann der Stadtbetrieb Jugend und Freizeit übernehmen und dafür der Stadtbibliothek Platz machen.

Über dieses Stühlerücken herrsche bereits zwischen Bibliothek, Museum und Jugendbereich Einvernehmen, hieß es in der BV. Ein Votum der BKG steht noch aus - deren Vorsitzender Harald Novoczin war gestern von der WZ nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Doch selbst, wenn die BKG an den Geschwister-Scholl-Platz zurückkehren wolle, sei eine Lösung möglich, so Slawig am Dienstagabend. In dem Fall müsse am ehesten der Stadtbetrieb Jugend und Freizeit auf Platz verzichten.

Durch einen Abriss des Anbaus will die Stadt neben Sanierungs- auch Betriebskosten sparen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Einsparungen versicherte Slawig auf Nachfrage der Bezirksvertreter, dass sowohl der Abriss als des Anbaus als auch eine Neugestaltung der entstehenden Baulücke finanzierbar seien.

Eine Entscheidung zur Raumaufteilung im Haus der Jugend und ein Vorschläg für die Neugestaltung der Baulücke sollen in der Juni-Sitzung der BV Barmen präsentiert werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer