Der FDP-Chef verteidigt den Neuanfang der Partei.

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Marcel Hafke will seine Partei vor allem auf die anstehende Kommunalwahl vorbereiten.

Marcel Hafke will seine Partei vor allem auf die anstehende Kommunalwahl vorbereiten.

Andreas Fischer

Marcel Hafke will seine Partei vor allem auf die anstehende Kommunalwahl vorbereiten.

Wuppertal. Die Wuppertaler FDP unter dem Vorsitz von Marcel Hafke will ebenfalls nicht ausschließen, dass die mit der Partei zerstrittenen Fraktionsmitglieder der FDP mit einer eigenen Gruppierung bei der Kommunalwahl antreten werden. Als Reaktion auf die WZ-Anlayse (hier geht's zum Artikel) sagte Hafke: "Die Partei ist bestens aufgestellt und steht so geschlossen da wie noch nie."

Trotz des Mitgliederschwundes in der Partei habe man noch zu keiner Zeit so viele Aktive in den eigenen Reihen gezählt. "Wir leiden allenfalls darunter, dass unsere Mannschaft noch nicht so bekannt ist." Das soll sich im Wahlkampf ändern. Und bis zum Parteitag im Februar sollen den Köpfen auch Inhalten folgen. Dann will die FDP ihr Wahlkampfprogramm verabschieden. Ziel sei es, eine Neuauflage der großen Kooperation zu verhindern. Die FDP strebe ein Regierungsbündnis im Rat an, favorisiere die CDU, sei aber in alle Richtungen offen.

Die FDP ist seit geraumer Zeit mit einzelnen Fraktionsmitgliedern zerstritten. Der Konflikt gipfelte jetzt im Parteiaustritt des langjährigen Vorsitzenden Rolf Köster. luk

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