Wuppertal. Die Landesregierung hat beschlossen, 250 Millionen mehr pro Jahr in die Krankenhausfinanzierung zu geben. Die Kommunen sollen sich daran mit 100 Millionen beteiligen. Daran hatte es in Wuppertal Kritik gegeben. Nach Angaben von Kämmerer Johannes Slawig bedeutet das für Wuppertal zwei Millionen mehr im Jahr. Oberbürgermeister Andreas Mucke hatte kritisiert, dass es dazu im Vorfeld keinerlei Gespräch gegeben habe.

Der Wuppertaler FDP-Landtagsabgeordnete Marcel Hafke erklärte dazu, die Krankenhäuser in NRW bräuchten dringend mehr Mittel für Investitionen. „Es ist deshalb völlig richtig, dass die Landesregierung bereits im Nachtragshaushalt für dieses Jahr 250 Millionen Euro bereitstellt.“ Auch die Wuppertaler Krankenhäuser profitierten von diesen Mitteln, können damit wichtige Investitionen vornehmen. Dass die Kommunen an der Krankenhausfinanzierung beteiligt sind, „basiert auf einem seit Jahrzehnten geltenden und eigentlich unstrittigen Verteilschlüssel zwischen Land und Kommunen.“

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