Am Freitag kam die gute Nachricht für den Zoo.

Materialtests gehören zu den Vorarbeiten für das Zoo-Projekt Aralandia.
So sehen die Pläne für das Aralandia-Papageienhaus für den Wuppertaler Zoo aus. Entwurf: Dan Pearlman

So sehen die Pläne für das Aralandia-Papageienhaus für den Wuppertaler Zoo aus. Entwurf: Dan Pearlman

So sehen die Pläne für das Aralandia-Papageienhaus für den Wuppertaler Zoo aus. Entwurf: Dan Pearlman

Die Stadt hat dem Zoo am Freitag mitgeteilt, dass die Baugenehmigung für die neue Freifluganlage Aralandia am kommenden Montag erteilt wird. Zoodirektor Arne Lawrenz rechnet mit einer Eröffnung frühestens im Jahr 2019.

Von der 1100 Quadratmeter großen Anlage mit freifliegenden Aras, Pudus und Sittichen verspricht sich der Zooverein, der sich am vergangenen Donnerstag zur Jahreshauptversammlung traf, einen neuen Besucheransturm. 2017 brachen die Zahlen ein. Der Zoo nahm im vergangenen Jahr 3,2 Millionen Euro ein, das sind rund 400 000 Euro weniger als im Vorjahr.

„Die Entwicklung ist auf die Bahnsperrung zurückzuführen“, sagt Bruno Hensel, Vorstandsvorsitzender des Zoovereins. „Das war hoffentlich ein Jahrhundertereignis.“ Erfreulicher ist das Mitgliederwachstum des Zoovereins. Mit aktuell 1898 Mitgliedern ist ein neuer Höchststand erreicht.

Bei der Wahl bestätigten die rund 300 Vereinsmitglieder in der Glashalle der Stadtsparkasse einstimmig Bruno Hensel in seinem Amt als Vorsitzender. Auch mit einstimmigen Voten drückte die Versammlung dem stellvertretenden Vorsitzenden Gunther Wölfges und dem neuen Schatzmeister Axel Jütz, beides Vorstandsmitglieder der Stadtsparkasse, ihr Vertrauen aus. Jütz’ Vorgänger Friedrich-Wilhelm Schäfer trat nach 21 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an, bleibt dem Verein jedoch im Beirat erhalten. neuk

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer