Wuppertal. Der WSV hatte  am Donnerstag  bereits elf Unterstützer gefunden, die bereit sind, jeweils 1000 Euro in die Zukunft des Regionalligisten zu investieren. Da fehlen nur noch 89, dann ist die Rechnung 100 x 1000 aufgegangen. Wenn es so einfach wäre... Doch leider benötigt der WSV weit mehr als die 100 000 Euro, die gestern aufgerufen worden sind, für den 1,7 Millionen-Etat. Die namhaften Unterstützer, die ihre 1000 Euro aus eigener Tasche finanzieren, setzen ein positives Zeichen. Leider kann es so verstanden werden, dass der WSV auf Strategien zurückgreifen muss, die der Vergangenheit angehören sollten. Ein finanzkräftiger Proficlub geht nicht mit der Sammelbüchse durch die Reihen. Klein-Mäzenatentum ersetzt Sponsorenakquise nicht. Doch da die Großsponsoren nicht Schlange stehen, obwohl der WSV Ansehen zurückgewonnen hat, ist betteln und bitten angesagt. Der normale Fan dürfte ohnehin nicht mal eben 1000 Euro locker haben. Unterstützen kann er den WSV trotzdem – mit dem Besuch des letzten Heimspiels der Saison am Samstag zum Beispiel.

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