Brand: Das Fachwerkhaus in der Kohlfurth ist niedergebrannt. Der Schaden beträgt 250000 Euro, die Ursache ist unbekannt.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot – und konnte das Haus doch nicht retten.
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot – und konnte das Haus doch nicht retten.

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot – und konnte das Haus doch nicht retten.

Wolfgang Westerholz

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot – und konnte das Haus doch nicht retten.

Wuppertal. Es ist der Mittag nach dem großen Feuer. Noch immer kratzt den Passanten in der Straße Kohlfurther Brücke Brandgeruch im Hals. Vom Fachwerkhaus mit den Nummern 45-47 ist oberhalb des Erdgeschosses nur noch ein Skelett aus verkohlten Balken und Mauerresten übrig. Durch die zerstörten Fenster des Erdgeschosses ist der verwüstete Gastraum des einstigen "Wuppertaler Hofes" zu sehen. In der mehr als hundert Jahre alten Gaststätte wird wohl nie wieder ein Fest gefeiert werden.

Auf 250000 Euro schätzt die Polizei den Schaden an dem Fachwerkgebäude, das nach bisherigen Erkenntnissen am Dienstagabend um kurz nach 20 Uhr in Brand geraten sein muss. Als die Feuerwehr am Dienstagabend an der Kohlfurther Brücke 45-47 eintraf, stand das Haus bereits komplett in Flammen. Mit mehreren Löschzügen bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer bis in den gestrigen Vormittag hinein. Am alten Wuppertaler Hof war kaum etwas zu retten - aber immerhin konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen des Brandes auf das angebaute Hinterhaus Nummer 47a verhindern.

Der alte Wuppertaler Hof ist einsturzgefährdet. Auch die Brandursachen-Ermittler der Polizei können das Haus vorerst nicht betreten. Wo genau im Haus und warum das Feuer ausgebrochen ist, ist weiterhin unklar.

Die Polizei hat den Brandort abgesperrt

"Wir gehen davon aus, dass die Ermittlungen bis zur kommenden Woche dauern", sagt Polizeisprecher Alexander Kresta. Das Haus und der Gehsteig davor sind im Auftrag der Stadt abgesperrt worden, zur Sicherheit der Passanten. "Der Brandort ist beschlagnahmt", so Kresta - damit den Ermittlern keine Spuren verloren gehen. Nach ersten Prognosen werden die Eigentümer das Gebäude nicht einmal mehr betreten können, um eventuelle Reste ihrer Habseligkeiten zu retten.

In einem Betrieb an der Essener Straße in Varresbeck ist gestern vormittag gegen 9.45 Uhr eine Maschine zur Wärmegewinnung in Brand geraten. Als die Feuerwehr eintraf, hatte die Mitarbeiter der Firma das Feuer bereits gelöscht. Die Wehrleute mussten nur noch einige in Brand geratene Deckenteile demontieren. Verletzt wurde niemand.

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