Dem 26-jährigen Enkel der Springmanns wird vorgeworfen seine Großeltern umgebracht zu haben. Das Landgericht verwarf nun seine Beschwerde gegen die U-Haft.

Der 25-Jährige soll gemeinsam mit einem 44-jährigen Bekannten seinen Großvater (91) und seine Großmutter (88) ermordet haben.
Einen Monat lang riegelte die Polizei den Tatort in Ronsdorf ab. „Wir haben jeden Stein umgedreht“, so Staatsanwalt Ralf Meyer. Archiv

Einen Monat lang riegelte die Polizei den Tatort in Ronsdorf ab. „Wir haben jeden Stein umgedreht“, so Staatsanwalt Ralf Meyer. Archiv

Stefan Fries

Einen Monat lang riegelte die Polizei den Tatort in Ronsdorf ab. „Wir haben jeden Stein umgedreht“, so Staatsanwalt Ralf Meyer. Archiv

Wuppertal. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hat am Freitag, 1.September, die zuständige Strafkammer beim Landgericht Wuppertal die Beschwerde des Enkels des ermordeten Ehepaares Springmann gegen die angeordnete Untersuchungshaft verworfen.

Auch nach Auffassung der Kammer ist der 26-Jährige des gemeinschaftlichen zweifachen Mordes dringend verdächtig. Damit bleiben beide Beschuldigte in Untersuchungshaft. Bereits Mitte August hatten die Anwälte des Enkels versucht, die U-Haft aufheben zu lassen und waren mit dem Antrag gescheitert.

Der dringende Tatverdacht ergibt sich aus der Auswertung von Spuren am Tatort und aus umfangreichen weiteren Ermittlungen. Die von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Wuppertal geführten, nach wie vor aufwendigen Ermittlungen dauern an.

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