50 Leute kamen zur Vorstellung in die Immanuelskirche.
Hans Haake und Kai Ludwigs bei der Vorstellung des Projekts.

Hans Haake und Kai Ludwigs bei der Vorstellung des Projekts.

Gerhard Bartsch

Hans Haake und Kai Ludwigs bei der Vorstellung des Projekts.

Wuppertal. Hans Haake ist zufrieden. Der Projektverantwortliche vom Wuppertal Institut sagt, die Glücks-App „Glücklich in Wuppertal“ habe bis Donnerstag etwa 480 Nutzer gehabt. Damit ist die Hälfte geschafft. Denn anvisiert waren und sind 1000 Nutzer, die an der Erforschung der Lebenszufriedenheit in Wuppertal mitarbeiten sollen.

Um auf diese Zahl zu kommen, wird aktuell noch die Werbetrommel gerührt. Haake sagt, dass jetzt Postkarten verteilt wurden, die den Schriftzug „#wupperglücklich“ tragen. Dazu soll auch an der Uni mehr passieren, um mehr Studenten zum Mitmachen zu bewegen.

Auswertungen gibt es noch nicht

Mit dem bisherigen Feedback ist Haake aber zufrieden. „Mit knapp 500 Stimmen haben wir einen Datenpool, mit dem wir arbeiten können und auch Ergebnisse präsentieren könnten.“ Auswertungen zu den Eingaben der Nutzer gebe es aber noch nicht.

Dafür habe Haake aber Rückmeldungen zum Verhalten der App bekommen. So habe es mehrere Hinweise gegeben, dass der angegebene Wunschwohnort innerhalb der Stadt falsch angezeigt würde – dass also etwa Cronenberg gezeigt wird, wenn Elberfeld eingegeben worden ist. „Das ist aber ein Fehler bei der Darstellung, nicht bei der Eingabe. Die Daten kommen korrekt an“, versichert Haake. Die falsche Darstellung dürfte mit einem der nächsten Updates behoben sein. Andere Fehler seien nicht gemeldet worden.

Ergebnisse sollen unverfälscht veröffentlicht werden

Eine Rückmeldung hat ihn aber dennoch beschäftigt. Ein Seilbahn-Kritiker habe gefragt, ob die WSW als Sponsor Einfluss nehmen würden – immerhin werde in der App auch nach der Seilbahn gefragt. Haake versichert, dass auch bei diesem Thema die Ergebnisse unverfälscht veröffentlicht werden.

Positive Reaktionen gab es noch vom Landesbauministerium. Das will die App zum Thema im eigenen Magazin machen. Und  auch andere Städte und Institutionen haben bereits Interesse angemeldet. Die App könnte also bald weltweit genutzt werden. Zumindest Hans Haake würde das sicher sehr glücklich machen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer