Stadt zieht positive Bilanz für zentrale Anlaufstelle im Rathaus.

Mitarbeitern Sylke Homberg im Großraumbüro des neu gestalteten Gewerbecenters.
Mitarbeitern Sylke Homberg im Großraumbüro des neu gestalteten Gewerbecenters.

Mitarbeitern Sylke Homberg im Großraumbüro des neu gestalteten Gewerbecenters.

Andreas Fischer

Mitarbeitern Sylke Homberg im Großraumbüro des neu gestalteten Gewerbecenters.

Barmen. Das seit April im Barmer Rathaus in Zimmer 311 eingerichtete Gewerbecenter hat sich nach Einschätzung der Stadt bisher bestens bewährt. „Früher mussten die Gewerbetreibenden bis zu sechs verschiedene Büros anlaufen. Das Gewerbecenter bietet nun in einem Großraumbüro eine einzige Anlaufstelle für die unterschiedlichen gewerberechtlichen Anliegen“, erklärt Michael Wolff, Leiter des Ordnungsamts Wuppertal.

Das Arbeitsprinzip des neuen Gewerbecenters ist den Wuppertalern schon aus anderen Servicecentern der Stadt bekannt. Bis zu sieben Anlaufstellen stehen den Kunden im Barmer Rathaus zur Verfügung. Sollten sich einmal Warteschlangen bilden, dann können die Wartenden Nummernkarten ziehen und werden dann in der entsprechenden Reihenfolge zu ihrem Schalter aufgerufen.

Weniger als zehn Minuten durchschnittliche Wartezeit

„Die durchschnittliche Wartezeit beträgt weniger als zehn Minuten“, sagt Michael Wolff. Außerdem werde die freundliche Atmosphäre in dem sehr hellen, offenen Büro von den meisten Bürgern gelobt. Von den Mitarbeitern sei in den vergangenen Monaten eine Umstellung verlangt worden, da sie sich auch das Wissen aus den jeweiligen Fachbereichen der Kollegen aneignen mussten. Doch jetzt könne der überwiegende Teil der ehemaligen Spezialgebiete von allen Mitarbeitern ohne Qualitätsverluste abgedeckt werden, sagt Michael Wolff.

Im Gewerbecenter werden die An-, Um- und Abmeldungen bearbeitet. Außerdem können hier sämtliche gewerberechtlichen Erlaubnisse wie zum Beispiel Gaststätten- und Spielhallenkonzessionen, Maklererlaubnisse, Reisegewerbekarten oder Bewachererlaubnisse bearbeitet werden. Früher gab es beim Ordnungsamt viele Anlaufstellen. So mussten zum Beispiel Gastwirte bei der Gaststättenabteilung eine Konzession beantragen, die Gebühr hierfür bei der Kasse bezahlen und danach bei der Gewerbemeldestelle ein Gewerbe anmelden. Im ungünstigsten musste sich der Gastwirt auch noch an jeder Stelle in eine Wartestelle einreihen.

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