Das Opfer soll den Verdächtigen (32) schon am Freitag besucht haben.

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Symbolbild.

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Jörg Knappe

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Arrenberg. Die 37 Jahre alte Frau, die Samstagnacht tot in einer Wohnung an der Simonsstraße (Nähe Gutenbergplatz am Arrenberg) gefunden worden ist, starb offenbar an den Folgen mehrerer Faustschläge gegen den Kopf. Das geht aus dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion und dem Geständnis eines 32 Jahre alten Bekannten der Frau hervor.

Opfer und mutmaßlicher Täter haben ab Freitag getrunken

Die Leichenschau habe ergeben, dass die Frau an Hirnblutungen starb – herbeigeführt durch äußere Gewalt. Der Wohnungsinhaber soll zugegeben haben, im Streit zugeschlagen zu haben. Eine Waffe gab es demnach nicht. Dafür scheint klar zu sein, dass das spätere Opfer den 32-Jährigen bereits am Freitagabend besucht hat. Ob die beiden ein Paar beziehungsweise ein Ex-Paar waren, sei noch nicht abschließend geklärt. Sicher sei derzeit, dass beide ab Freitag gemeinsam erhebliche Mengen Alkohol getrunken haben.

Auch die genaue Tatzeit steht noch nicht fest. Es könnte sein, dass die Frau schon deutlich früher tot war, hieß es am Montag. Der 32-Jährige habe Samstagnacht einen Nachbarn informiert, der wiederum die Polizei alarmierte. Der zuletzt arbeitslose 32-Jährige befindet sich seit Sonntag in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

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