In Oberbarmen und Wichlinghausen wird das Motto „Gemeinsam geht was“ mit 39 Projekten in die Tat umgesetzt.

Da machen alle mit: Die Putzaktion im Quartier Nornenstraße/Jungstraße ist ein großer Erfolg. Und für die Pflege der Beete gibt es Zuschüsse.
Da machen alle mit: Die Putzaktion im Quartier Nornenstraße/Jungstraße ist ein großer Erfolg. Und für die Pflege der Beete gibt es Zuschüsse.

Da machen alle mit: Die Putzaktion im Quartier Nornenstraße/Jungstraße ist ein großer Erfolg. Und für die Pflege der Beete gibt es Zuschüsse.

Andreas Fischer

Da machen alle mit: Die Putzaktion im Quartier Nornenstraße/Jungstraße ist ein großer Erfolg. Und für die Pflege der Beete gibt es Zuschüsse.

Wuppertal. Felicitas Miller ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Slogan „Gemeinsam geht was“ für die Menschen in Oberbarmen und Wichlinghausen kein frommer Wunsch bleiben muss. „Wir Nachbarn haben uns zusammengeschlossen und treffen uns jetzt montags um 17 Uhr zum Kehr-Flashmob“, sagt die Wichlinghauserin über ihren persönlichen Beitrag für eine Verschönerung der Nornenstraße und Jungstraße.

Die Nachbarschaftsinitiative Nornenstraße ist nur eins von 39 Projekten, die vom Quartierbüro Soziale Stadt Oberbarmen / Wichlinghausen über den sogenannten Verfügungsfonds finanziell unterstützt werden. „Gemeinsam geht was“ – lautet das Motto. Und auf Logos und Buttons, die auf Aktionen und Veranstaltungen hinweisen, prangt wie als Kommentar zum Negativimage der Stadtteile: „Und Ob! (für Oberbarmen) und Wi! (für Wichlinghausen).

Ein weiteres Beispiel ist die neugegründete Skate Union, in der sich Skateboarder in einem Verein zusammengeschlossen haben, um gemeinsame Aktionen zu stemmen. „Wir schätzen uns glücklich, Teil des Verfügungsfonds zu sein“, sagt Johannes Berg.

Über Jahre durfte Wuppertal nicht an dem Projekt Soziale Stadt teilnehmen, da man keinen genehmigten Haushalt vorweisen konnte. „Das war nicht nachvollziehbar, da gerade die Städte unter Haushaltsaufsicht Hilfe zur Selbsthilfe nötig haben“, bedauert Oberbürgermeister Peter Jung. Es gehe bei dem Programm Soziale Stadt in erster Linie nicht um die Förderung baulicher Maßnahmen, sondern darum, mit den Menschen in den Quartieren etwas auf die Beine zu stellen, so Jung.

Die Entwicklung am Ostersbaum soll als Vorbild dienen

„Der Ostersbaum hat gezeigt, dass Stadtteilentwicklung nicht nur möglich, sondern auch machbar ist“, nennt Sozialdezernent Stefan Kühn ein Vorbild für die Aktionen im Barmer Osten.

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