Kämmerer bleibt hart: Das Sparpaket wird nicht aufgeschnürt.

Ob dieser Dino aus dem Fuhlrott-Museum in den Zoosälen eine neue Heimat findet, steht in den Sternen. (Archiv
Ob dieser Dino aus dem Fuhlrott-Museum in den Zoosälen eine neue Heimat findet, steht in den Sternen. (Archiv

Ob dieser Dino aus dem Fuhlrott-Museum in den Zoosälen eine neue Heimat findet, steht in den Sternen. (Archiv

Andreas Fischer

Ob dieser Dino aus dem Fuhlrott-Museum in den Zoosälen eine neue Heimat findet, steht in den Sternen. (Archiv

Wuppertal. Stadtkämmerer Johannes Slawig (CDU) will auf seinem Sparkurs auch im Kulturetat nicht nachgeben. "Der Umfang an Kultur, wie wir ihn in Wuppertal vorhalten, ist aus finanzieller Sicht nicht mehr aufrecht zu erhalten", reagierte der Stadtdirektor auf die WZ-Berichterstattung zu den Theater-Subventionen.

Die Kultur soll auf 30 Prozent ihrer städtischen Förderung verzichten, die Wuppertaler Bühnen müssen zwei Millionen Euro einsparen, das Schauspielhaus steht vor der endgültigen Schließung.

Zu den Einsparungen gebe es keine Alternative, allenfalls sei der Effekt durch interkommunale Zusammenarbeit "etwas abzumildern".

Kein Geld für Betrieb eines Naturkunde-Museums

Vor diesem Hintergrund sieht Slawig keine Chancen mehr, dass es in Wuppertal wieder ein Fuhlrott-Museum geben wird. "Man muss auch verzichten können. Wir haben mit dem Von der Heydt-Museum und dem Museum für Frühindustrialisierung zwei Ausstellungshäuser, die wir erhalten wollen. Dafür verzichten wir auf ein drittes Museum."

Offiziell werde allerdings weiter die Unterbringung der naturkundlichen Sammlung in den Zoosälen geprüft, so Slawig. Aber selbst wenn sich ein Investor für Umbau und Einrichtung des Museums ab 2011 fände, werde die Stadt die Betriebskosten nicht aufbringen können. Das Fuhlrott-Museum ist 2008 geschlossen worden, die Exponate wurden zum Teil auf andere Museen in ganz Deutschland verteilt, große Teile der Sammlung sind eingelagert.

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