Laut ersten Ermittlungen beläuft sich der Schaden auf etwa 40.000 Euro.

In der Affäre um die langjährige Buchhalterin des Vereins Nachbarschaftsheim (Naba) gibt es neue Details. Wie berichtet, hat der am Ostersbaum ansässige Verein die 56-Jährige Anfang des Jahres unter anderem wegen Diebstahls angezeigt. Laut ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft steht eine Schadenssumme von etwa 40.000 Euro im Raum. Das sollen erste Kontoprüfungen ergeben haben.

Demnach soll die 56-Jährige - sie war 12 Jahre lang für den Verein tätig - im vergangenen Jahr von Januar bis November regelmäßig in die Naba-Kasse gegriffen haben. Im Zug der Ermittlungen sollen auch Schecks und Überweisungen aufgetaucht sein. Mit denen soll die damalige Buchhalterin unter anderem private Rechnungen bezahlt haben.

Die unter Untreue-Verdacht stehende Frau schweigt zwar bislang zu den Vorwürfen. Einen Teil des Geldes will sie aber zurückzahlen. Eine Zahlung von 15 000  Euro ans Naba sind Bestandteil des Vergleichs, den der Verein im Zuge des arbeitsrechtlichen Verfahrens mit der 56-Jährigen geschlossen hat. Wie gestern berichtet, hatte der Verein seiner Buchhalterin wegen des fünfstelligen Fehlbetrags fristlos gekündigt. Der rechtskräftige Vergleich hebt die Fristlosigkeit auf, im Gegenzug gibt es jene 15.000  Euro. 

Die Stadt bezuschusst das Nachbarschaftsheim jährlich mit mehr als 500.000 Euro. Wie berichtet, hat die Stadt angekündigt, besagte Unregelmäßigkeiten im Naba prüfen zu wollen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. spa

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