Die Firma Dr. Hans Höring hatte bis in die 1960er Jahre an der Arminiusstraße ihren Sitz.

Die Firma Dr. Hans Höring hatte bis in die 1960er Jahre an der Arminiusstraße ihren Sitz.
So sah es vor Jahrzehnten an der Arminiusstraße aus.

So sah es vor Jahrzehnten an der Arminiusstraße aus.

Höring

So sah es vor Jahrzehnten an der Arminiusstraße aus.

Südstadt. Von der Metallbrücke, die von der Rheinstraße praktisch direkt in die Riesen-WG führt, hat man einen guten Blick auf den Hof. Wo heute ein paar Fahrzeuge stehen, gab es früher auch riesige Obstberge, wie Lars Roth und Marc Bruch von alten Fotos wissen. Die hatte ihnen im vergangenen Jahr Regina Höring zur Verfügung gestellt, nach einem spontanen Besuch an der Arminiusstraße. „Sie wollte wissen, was sich hier so getan hat“, erinnern sich Roth und Bruch. Denn die 81-Jährige hat eine ganz besondere Beziehung zu dem Areal, wie sie im Gespräch mit der WZ erzählt.

Denn von den 1930er bis in die 1960er Jahre produzierte dort ihr Schwiegervater, Namensgeber der Konservenfabrik Dr. Hans Höring. „Vor allem Marmeladen“, erinnert sich Regina Höring. Deshalb sei auf den alten Fotos auch viel Obst zu sehen, sagt sie schmunzelnd.

Die Möglichkeiten am Wuppertaler Standort seien aber irgendwann ausgereizt gewesen. Zentis habe Interesse gezeigt und einiges von der Konservenfabrik übernommen und nach Aachen verfrachtet. Unter dem Namen Höring sei zeitweise auch noch produziert worden. Ihr Schwiegervater habe ebenfalls noch eine Zeit bei dem Konzern in Aachen gearbeitet.

An der Arminiusstraße habe sich dann eine Spedition angesiedelt, später eine Maschinenfabrik, erklärt Regina Höring. Wer vor der Konservenfabrik dort seine Heimat hatte, wisse sie allerdings auch nicht. Die Geschichte des Gebäudes reicht bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück. est

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