Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben.
Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben.

Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben.

Arne_Dedert dpa

Bei Kälte kämpfen Obdachlose ums Überleben.

Wuppertal. Die kältesten Tage des neuen Jahres mit teils zweistelligen Minusgraden lassen die Wuppertaler frieren – was im Winter normal und nicht weiter schlimm ist, sofern ein warmes Zuhause rasch Aufwärmung verschafft. Wohnungslose aber leben dieser Tage in Gefahr, Erfrierungen zu erleiden.

Kälte-Hotline

Für sie gibt es Unterkünfte und für Menschen, die auf hilflosen Personen bei Kälte und Schnee aufmerksam werden, die Kälte-Hotline der Stadt. Sie ist ständig erreichbar unter der Telefonnummer 563-4020 und wird tagsüber zur Leitstelle des Ordnungsamts geschaltet, nach 22 Uhr zur Feuerwehrleitstelle.

„Die Kollegen kommen dann raus und versuchen, die Betroffenen zu bewegen, in eine der Unterkünfte zu kommen“, heißt es von der Stadt.

Der städtische Eigenbetrieb Straßenreinigung teilt mit, man sei ab 3.30 Uhr im gesamten Stadtgebiet und mit allen Streufahrzeugen zu Kontrollfahrten unterwegs. „Auch unsere Handstreustellen werden durch unsere Mitarbeiter kontrolliert und gegebenenfalls entglättet“, so der ESW.

Bei Temperaturen um minus neu bis maximal minus zwölf Grad kann es vereinzelt zu Reifglätte kommen. Ansonsten erwarte man auch am Samstag einen trockenen und sonnigen Tag bei Höchsttemperaturen um minus sechs bis maximal minus zwei Grad. Laut Wettervorhersagen liegen die Temperaturen am Samstag bei etwa - 5 Grad Celsius. Am Sonntagmorgen werden leichte bis mäßige Schneefälle erwartet. Es wird mit teils glatten Straßen gerechnet.

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